Sockelheizleisten - wohlige Wärme und starke Reduzierung der Energiekosten

Wer heute ein neues Haus baut oder einen Altbau renovieren, sanieren oder modernisieren will, muss sich zwangsläufig mit einem energieeffizienten Heizungssystem auseinandersetzen. In Zeiten rückläufiger Ressourcen natürlicher Brennstoffe schreibt schon der Gesetzgeber vor, dass man so viel Energie einsparen muss wie irgendwie erforderlich.


Online seit: 17.08.2016 | Themenbereich: Energiespartipps
Sockelheizleisten - wohlige Wärme und starke Reduzierung der Energiekosten

Unter anderem die neue Energieeinsparverordnung (EnEv) zwingt Bauherren und Hausbesitzer, für eine optimale Isolierung und ein wirtschaftliches Heizsystem zu sorgen.

 

Strahlungswärme ist preisgünstig und effizient

Die meisten Hausbesitzer entscheiden sich - sofern sie sich nicht mit konventionellen Heizkörpern an den Innenwänden der Räume anfreunden können - für eine Fußbodenheizung. Hat man es mit einem Neubau zu tun, ist die Montage einer solchen Wärmequelle natürlich kein Problem. In einem Altbau aber würde die Installation erhebliche Kosten verursachen.

Deshalb haben sich in letzter Zeit immer mehr Experten mit dem Geheimnis der Strahlungswärme auseinander. Dabei hat diese Art der Wärmeerzeugung keineswegs etwas mit einem Mysterium zu tun. Vielmehr ist sie das Resultat vollkommen natürlicher physikalischer Gesetze und bestens dazu geeignet, neben einem äußerst angenehmen Raumklima auch erhebliche Heizungskosten einzusparen. Die Rede ist von so genannten Sockelheizleisten.

 

Sockelheizleisten strahlen Wärme gleichmäßig ab

Solche Heizleisten können ihre Wärme entweder per durchfließendes Wasser oder durch elektrischen Strom abgeben. Es ist keineswegs zu befürchten, dass durch eine Sockelheizleiste die Stromrechnung plötzlich in die Höhe schnellt. Vielmehr ist die Effizienz gegenüber einer wasserdurchfluteten Heizung um ein Vielfaches höher. Die Sockelheizleiste erreicht ihren optimalen Wirkungsgrad, wenn sie an der Innenseite von Außenwänden angebracht wird. Knapp über dem Fußboden montiert, gibt sie ihre Wärme großflächig an dieselbe ab.

Bei einer Sockelheizleiste wird die Wärme auch nicht ständig umgewälzt, wie es bei einer konventionellen Heizung der Fall ist. Vielmehr strahlt sie ihre Wärme gleichmäßig ab, sodass es sowohl am Fußboden als auch im gesamten Raum wohlig warm ist. Im Internet kann man sich über diese Art der Heizung zum Beispiel sehr gut auf der Webseite http://www.energy-com.de/sockelheizleisten informieren.

 

Wohlfühlcharakter und weniger Verbrauch

Bei der Heizung mit Sockelheizleisten handelt es sich um eine wirtschaftliche Wärmegewinnung, die zudem in den einzelnen Räumen eine äußerst behagliche Atmosphäre schafft. Sind mit einer konventionellen Heizung hierfür Temperaturen von 21 bis 22 Grad Celsius erforderlich, wird dieser Wohlfühlcharakter mit Sockelheizleisten bereits bei einer Temperatur von 18 bis 19 Grad Celsius erreicht.

Die Temperatur am Fußboden ist etwa gleich hoch wie an der Raumdecke. Vor allem ist diese Art der Wärmegewinnung optimal dazu geeignet, lästiger Schimmelbildung vorzubeugen. Die an der Wand hoch strömende Luft erwärmt dieselbe und wird von ihr zurück in den Raum und an die gegenüberliegende Wand reflektiert. Es ist auch erwiesen, dass Sockelheizleisten neben einem wohligen Raumklima auch für eine staubfreie Luft sorgen, was besonders Allergikern entgegenkommt.

 

Mehrpreis von Sockelheizleisten haben sich schnell amortisiert

Alle Rohrleitungen für die Sockelheizleisten werden in der Regel in Kunststoffverkleidungen verlegt. Die Wandblende ist Bestandteil der Elemente und verdeckt die beiden Rohre aus Kupfer. Zum Schluss wird eine Abdeckblende aufgeklippt, die sich später im Falle einer Reparatur- oder Wartungsarbeit leicht entfernen lässt.

Im Gegensatz zu konventionellen Heizkörpern sind Sockelheizleisten aufgrund des hochwertigen Materials etwas teurer. Diese Mehrkosten haben sich durch einen geringeren Energiebedarf jedoch schnell wieder amortisiert.

 

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Redaktion Bauwohnwelt