Spritsparendes Fahren will gelernt sein

Das Klima schützen und die eigene Geldbörse entlasten - durch simple Änderungen im Fahrverhalten kann man eine Menge Sprit sparen.


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Spritsparendes Fahren will gelernt sein

Eine spritsparende Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch, die damit verbundenen Spritkosten und den C02-Ausstoß deutlich senken. Die positiven Effekte beschränken sich aber nicht nur auf Abgase und Verbrauch - das Fahren im niedertourigen Drehzahlbereich macht auch weniger Lärm.

Man fährt entspannter, da durch die vorausschauende Fahrweise der Schwung des Fahrzeugs effizienter genutzt wird und weniger Brems- und Beschleunigungsmanöver erforderlich sind. Spritsparen schont das Fahrzeug, wodurch die Servicekosten sinken, und das vorausschauende Fahren verringert das Unfallrisiko.

Bei einem praktischen Training lernt man die spritsparende Fahrweise am besten. Dabei vermitteln Spritspar-TrainerInnen die wichtigsten Tipps, wie beispielsweise:

Richtig schalten

Im ersten Gang nur einige Meter weit beschleunigen, dann gleich raufschalten. Wenn es die Verkehrssituation erlaubt, kann ab 50 bis 70 km/h kann meist schon der höchste Gang eingelegt werden.

Vorausschauend und flüssig fahren

Wer genug Abstand lässt, ist sicherer unterwegs. Geschwindigkeitsunterschiede der voraus fahrenden Fahrzeuge können ohne starke Brems- und Beschleunigungsmanöver ausgeglichen werden.

Schubabschaltung nutzen

Beim Fahren mit Motorbremsung wird bei modernen Motoren, wenn der Fuß ganz vom Gaspedal genommen wird, kein Treibstoff zugeführt. Bergabfahrten und Rollphasen lassen sich so verbrauchs- und abgasfrei bewältigen.

Reifendruck kontrollieren

Beim Tanken öfter mal den Reifendruck überprüfen, denn 0,5 bar im Reifen zu wenig sind 5% auf der Benzinrechnung zu viel. Gut wäre mindestens einmal im Monat. Bei starker Beladung kann der Reifendruck leicht erhöht werden.

Möglichst hohen Gang wählen

Moderne Motoren sind auf niedertouriges Fahren ausgelegt. Raufschalten bei rund 2000 U/min ist für die meisten Autos kein Problem und hilft, Treibstoff, Abgase und Lärm sparen.

Stromverbraucher überlegt verwenden

Zusätzlicher Stromverbrauch, etwa durch Klimaanlage oder Sitzheizung, belastet die Lichtmaschine und erhöht den Spritverbrauch – besser nur bei Bedarf einschalten.

Spritsparen in der Führerscheinausbildung

Schon in der Fahrschule stehen Spritspar-Trainings am Programm. Im Rahmen der zweiten Perfektionsfahrt absolvieren in Österreich 90.000 FahrschülerInnen pro Jahr ein Spritspar-Training.


Weitere Informationen – auch Angebote für Betriebe und Gemeinden – finden Sie auf
www.klimaaktiv.at/mobilitaet/spritsparen 

 

Bildquelle (c) Praschl Motiv- und Mobilitätsforschung / Praschl

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Redaktion Bauwohnwelt

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