Berater bei allen Fragen rund um Immobilien IMMO

Wer eine Wohnung oder Haus kaufen, verkaufen, vermieten oder mieten will, hat meistens seine eigenen Preisvorstellungen. Die Kosten will jeder so gering wie nötig halten. Ob diese gerechtfertigt sind, ob es sich um ein Schnäppchen handelt oder ob man mehr hätte herausholen können, weiß der Laie oft nicht. Erfahrene Immobilienmakler wissen das. Allerdings: sie kosten Geld, stehen aber mit Rat und Tat zur Seite. Im Gegensatz zu manchen schwarzen Schafen, die sich wie in jeder Branche tummeln.


Online seit: 17.07.2012 | Themenbereich: Häufige Fragen
Berater bei allen Fragen rund um Immobilien IMMO

Schwarzen Schafen keine Chance

Ein gutes Maß an Beratung und Service benötigt so gut wie jeder. Wer will schon wertvolle Zeit verschwenden, um sich bei einer Stelle bis zur anderen informieren. Der Immobilienmakler hat den Marktüberblick und ein großes Portfolio, aus dem der Kunde wählen kann. Natürlich fallen für diese Leistungen Provisionen an: Zwei Bruttomonatsmieten bei Miete (seit 1.September 2010) und maximal 3% bis 4% des Kaufpreises. Zu den Provisionen kommen noch 20% Mehrwertsteuer.

Für diese Provisionen, die nur im Erfolgsfall fällig werden, bekommt der Kunde aber eine ganze Menge. Der Makler hat auch Objekte, die nicht in den Medien angeboten werden. Da er eine Aufklärungs-und Sorgfaltspflicht hat, ist man gegen unangenehme Überraschungen gerüstet. Sollte der Preis oder die Miete zu hoch sein, verhandelt fast jeder Makler mit dem Vermieter oder Verkäufer neu. Sollte es zu Ungereimtheiten zwischen den Parteien kommen tritt er als Vermittler auf.

Ob Mieter, Vermieter oder Verkäufer-wer sich einen Makler leistet, hat das Recht entsprechende Leistungen zu fordern und sich zu vergewissern, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Man sollte bei diesem persönlichen Gespräch Einsicht in alle Unterlagen bekommen. Dabei erkennt man auch sofort, ob der Makler eine professionelle Bürostruktur hat. Es passiert gar nicht selten, dass ein Makler nicht die nötigen Unterlagen vorweisen kann oder er keinen Schlüssel für das Objekt hat. Die schwarzen Schafe in der Branche behaupten gegenüber Interessierten oft, dass sie einen Vermittlungsauftrag für eine Wohnung hätten. Sie kontaktieren aber erst dann den Eigentümer oder Vermieter und bieten diesem dann an, einen Mieter oder Käufer zu finden. Auch verlangen die unseriösen Anbieter sehr häufig eine Anzahlung. Diese darf ein Makler weder verlangen noch entgegennehmen. Ein No Go ist auch die Unterzeichnung sogenannter Vorverträge. Dies hat oft zur Folge, dass man die Maklerprovision auch dann zahlen muss, wenn man das Haus oder die Wohnung doch nicht will. Woran man im Weiteren einen seriösen Makler von einem schwarzen Schaf unterscheiden kann, darüber geben die Wirtschaftskammern Aufschluss.

Fazit: erfüllt ein Makler alle erforderlichen Ansprüche, ist man mit ihm auf einem guten Weg, seine Traumimmobilie zu finden. Denn dann kauft oder mietet man sich nicht die Katze im Sack.


© bauwohnwelt.at
Redaktion Bauwohnwelt