Kosten mit denen Hausbauer rechnen müssen

Ihr Traumhaus und das perfekte Grundstück sind vorhanden. Jetzt ist eine sorgfältige Finanzplanung entscheidend, schließlich ist es für die meisten Hausbauer die größte Investition in ihrem Leben. Damit alles reibungslos verläuft müssen tausend Dinge durchdacht werden.

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Online seit: 10.05.2012 | Themenbereich: Häufige Fragen
Kosten mit denen Hausbauer rechnen müssen

Kosten kalkulieren spart Geld

Um vor Überraschungen sicher zu sein, sollte man die wichtigsten Kosten
genau kalkulieren. Nichts ist ärgerlicher, als mitten im Bauvorhaben den
Kredit nachfinanzieren zu müssen.

Hier ein Überblick über die Kosten:

Neben den reinen Kosten für den Bau des Hauses werden zusätzlich die Kosten
für die Planung des Hauses - die Projektierung - fällig. Die Planungskosten
liegen für ein durchschnittliches Haus bei ca. € 5.000,--

Die Kosten für das Grundstück sollten je nach Region und Lage mit
ca. € 70,-- pro Quadratmeter kalkuliert werden. Kommen noch Maklerkosten
hinzu, müssen Sie mit ca. 5 bis 7% Provision auf den Kaufpreis rechnen.

Berücksichtig werden müssen auch noch die Erschließungskosten wie z.B.
Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telefon, Straßenzugang
sowie die Kosten für Außenanlagen wie Garten, Wege, Entwässerung
oder Stellplätze. Dazu kommen auch noch die Kosten für Architekten und
Ingenieure.

Das Finanzamt muss Ihnen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen,
damit Sie als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden können.
Voraussetzung hierfür ist, dass Sie die Grunderwerbssteuer zeitnah zahlen müssen,
sie beträgt in der Regel 5% des Immobilienkaufpreises.

Eigentümer ist, wer im Grundbuch als solcher eingetragen ist. Für Notar- und
Grundbuchkosten müssen 1,5% des Kaufpreises veranschlagt werden.
Der Notar muss den Kaufvertrag beurkunden, die Gebühren dafür sind gesetzlich
vorgeschrieben und richten sich nach dem Wert der Immobilie.
Bei Finanzierungen über Darlehen oder Bausparverträger muss als Sicherheit
für die Geldgeber zusätzlich die Grundschuld ins Grundbuch eingetragen werden.
Dieses ist als Sicherzeit für die Geldgeber gedacht, falls der Eigentümer seine
Raten nicht zahlen kann

Wenn Sie dies alles berücksichtigen, können Sie die Finanzierung Ihrer Immobilie
realistisch planen.


Lassen Sie sich von einem Fachmann in Ihrer Nähe unterstützen.

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Redaktion Bauwohnwelt