Was tun, wenn es brennt? Der Ratgeber bei Hausbrand

Ein Hausbrand ist der Albtraum eines jeden Hausbesitzers. Wir geben einige Tipps und Ratschläge rund um das Thema.

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Online seit: 02.05.2012 | Themenbereich: Häufige Fragen
Was tun, wenn es brennt? Der Ratgeber bei Hausbrand

Was tun bei einem Brand? Wir zeigen es Ihnen!

•    Hausbrand richtig vorbeugen: Zwischen elektrischen Geräten, die Hitze erzeugen, und anderen brennbaren Gegenständen sollte immer auf einen entsprechenden Sicherheitsabstand geachtet werden. Dies gilt insbesondere bei Herd, Bügeleisen, Toaster und Lampen, aber auch bei Stereoanlagen oder Fernsehern. Haushaltsgeräte sollten nach dem Benutzen abgeschaltet, besser noch vom Strom genommen werden. Rauchen in der Wohnung, insbesondere im Bett, stellt immer ein besonderes Risiko dar, das Sie vermeiden sollten.

•    Hausbrand – was nun? Rufen Sie die Feuerwehr und beantworten Sie die sogenannten W-Fragen. Machen Sie möglichst genaue Angaben, wo es genau brennt und was vom Hausbrand betroffen ist. Informieren Sie die Feuerwehr, wie viele Menschen und Tiere in Gefahr sind. Nachdem Sie Ihre Angaben gemacht haben, warten Sie weitere Nachfragen oder Anweisungen der Feuerwehr ab; legen Sie den Hörer nicht sofort wieder auf! Bis zum Eintreffen der Feuerwehr sollten Sie keine unnötigen Risiken eingehen, denn auch kleinere Brände können sich schnell ausbreiten. Wenn möglich, schließen Sie offene Gasleitungen; kleinere Brandherde können eventuell mit Decken erstickt werden. Brennende Flüssigkeiten, vor allem Fette, dürfen nie mit Wasser gelöscht werden, da Explosionsgefahr droht. Schließen Sie offene Türen und Fenster, um dem Feuer Sauerstoff zu entziehen und verlassen Sie die Wohnung, da in Räumen mit Rauchentwicklung die Gefahr einer lebensgefährlichen Rauchvergiftung droht. Benutzen Sie zum Verlassen der Wohnung die Rettungswege und versuchen Sie dabei, anderen Menschen zu helfen. Benutzen Sie keine Aufzüge. Ein Stück Stoff vor Nase und Mund kann vor Rauchvergiftungen schützen.

•    Nach dem Hausbrand: Informieren Sie Ihre zuständigen Versicherungen, zum Beispiel die Hausrat- und die Gebäudeversicherung. Der entstandene Schaden sollte so umfassend wie möglich aufgenommen werden. Besonders hilfreich sind dabei Fotos; auch Zeugen, die aussagen können, dass es sich tatsächlich um Ihre Einrichtung handelt, können hilfreich sein.

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Redaktion Bauwohnwelt