Wohnungsbesichtigungen: Wie man Fehler vermeidet IMMO

Da hat man einige Zeit unzählige Inserate und Internetseiten durchstöbert und dann endlich die passende Mietwohnung gefunden. Jetzt schnell zur Besichtigung, es könnte sie ja einer wegschnappen. Doch Vorsicht! In der Eile können Fehler passieren, die unliebsame Folgen nach sich ziehen.


Online seit: 17.07.2012 | Themenbereich: Häufige Fragen
Wohnungsbesichtigungen: Wie man Fehler vermeidet IMMO

Überlegungen, die man vor der Besichtigung anstellen sollte

Bevor man loszieht, ist es vor allem notwendig, sich schon zuhause zu überlegen, was einem an einer Wohnung wichtig ist. Am besten legt man sich eine Checkliste mit den Grundbedürfnissen zurecht. Denn wohnt man erst einmal im neuen Heim, können Dinge, die man zuerst als unwichtig empfunden hat , zu einem störenden Übel werden. Das kann die Straßenbahnhaltestelle vor dem Schlafzimmer genauso sein , wie die Schlosserei nebenan.

Dem kann man mit exakter Denkarbeit entgegenwirken:

Wie steht es um die Verkehrssituation am neuen Wohnort? Sind genügend Parkplätze vorhanden? Öffentliche Verkehrsmittel? Sind Kindergärten und Schulen in der Nähe? Ärzte, Krankenhaus, Supermärkte? Auch ein Blick in den Flächenwidmungsplan schadet nicht. Was heute eine ruhige Gegend scheint, kann in wenigen Jahren dicht verbautes Gebiet mit Lärm und Staus sein. Daher ist es nötig, bei der Besichtigung alle Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten anzusehen.

Auch ein Gespräch mit den Nachbarn ist kein Fehler. Diese wohnen in der Regel schon länger da und wissen über die Vor-und Nachteile der Wohnsituation Bescheid. Man sollte dabei auch immer an den Spruch denken: „ Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt“.

Bei gebrauchten Immobilen ist es ratsam, jemanden mitzunehmen, der etwas vom Bauen und Handwerken versteht. Wasserflecke an den Wänden, Risse oder Putzablösungen, Stockflecken oder schlecht isolierte Fenster können ganz schön ins Geld gehen und für manch böse Überraschung sorgen.

Und kann wird aus dem Miettraum schnell ein Albtraum werden.


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Redaktion Bauwohnwelt