Günstig eine eigene Werkstatt einrichten

Bei Eigenheimbesitzern besteht oftmals die Möglichkeit, sich auf ein paar Quadratmetern eine Werkstatt einzurichten. Vor der Umsetzung ist es allerdings sinnvoll, nicht voreilig zu handeln, sondern ausreichend Zeit in die Planung zu investieren.

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Online seit: 17.11.2014 | Themenbereich: Heimwerkertipps
Günstig eine eigene Werkstatt einrichten

Damit sich Hobby-Handwerker Ihren Wunsch von einer eigenen Werkstatt im Haus erfüllen können, wäre es möglich die Garage anzubauen, ein Gartenhaus im Garten aufzustellen oder im Keller ein extra Raum einzurichten. Damit Sie später viel Spaß bei "handwerkeln" haben und auch gerne ihre Zeit in der Werkstatt verbringen, sollten Sie einiges beachten.


Finanzielle Möglichkeiten

Bevor die ersten Anschaffungen getätigt werden, ist es ratsam, sich ein paar Punkte zu notieren. So fällt es später leichter, den Überblick zu behalten. Wichtig ist natürlich der finanzielle Betrag, der für die Einrichtung zur Verfügung steht. Besonders bei dem Arbeitsplatz und den Aufbewahrungsmöglichkeiten lässt sich viel Geld sparen, wenn dies notwendig ist. Wer nicht viel Geld für eine Werkbank ausgeben kann, schaut sich auf dem Flohmarkt oder in Kleinanzeigenmärkten nach einem stabilen und schweren Tisch mit dicker Arbeitsplatte um. Neue Tische sind häufig aus Spanplatten hergestellt und für die Arbeiten nicht sicher genug. Ältere Tische wurden oft robuster gebaut und können daher besser eingesetzt werden. Eine schicke Lackierung ist bei der Werkbank nicht notwendig. Durch die Arbeiten wird der Lack schon bald zerstört sein. Unbehandeltes Holz ist sinnvoll, da es zudem nach einiger Zeit der Tätigkeit problemlos abgehobelt werden kann und dann wie neu aussieht.


Sicher auf der Werkbank arbeiten

Auf keinen Fall sollte ein Modell gekauft werden, das bereits wackelt. Hier werden zum Teil schwere Gegenstände abgeladen und mit ihnen gearbeitet. Steht die Werkband nicht sicher, kann nicht sauber gearbeitet werden. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass das Möbelstück zusammenbricht und der Heimwerker sich schwer verletzt. Da Unfälle immer möglich sind, wo gearbeitet wird, dürfen ein Erste-Hilfe-Kasten und ein Feuerlöscher in diesem Raum nicht fehlen. Sie sollten gut sichtbar verstaut werden, sodass sie auch von helfenden Händen schnell entdeckt werden.


Ablagen schaffen

Damit das Werkzeug in Griffnähe ist, kann an der Wand hinter und seitlich der Werkbank ein großes Brett an der Wand befestigt werden. Mit jeweils zwei Nägeln, die in geringem Abstand zueinander in das Holz geschlagen werden, wird eine Befestigungsmöglichkeit für Schraubendreher, Hammer und andere Werkzeuge geschaffen. 
Alte Regale, die an der freien Wand aufgestellt werden, reichen aus, um in Boxen und Dosen Gegenstände aufzuheben, die eher selten genutzt werden.


Für die erste Zeit ist die Werkstatt damit ausgerüstet. Steht mehr Geld zur Verfügung, kann dies natürlich von Anfang an in eine hochwertige Einrichtung investiert werden. Es macht dann besonders viel Spaß, in seiner Freizeit diesen Raum zu betreten.


Beim Werkzeug nicht sparen

Ohne Werkzeug ist eine Werkstatt sinnlos. Sich zu überlegen, welche Arbeiten besonders häufig ausgeführt werden und hier durchzustöbern, ist ratsam, da so eine gute Auswahl bei den Geräten getroffen werden kann. Es sollte jetzt auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden. Werden nur günstige Geräte gekauft und auf hochwertige Hersteller verzichtet, zahlen die Heimwerker oft drauf, da ein minderwertiges Produkte häufig nach relativ kurzer Zeit nicht mehr einsatzfähig ist und Ersatz gekauft werden muss. (nb/


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Redaktion Bauwohnwelt