Die Heizölpreise unterliegen starken Schwankungen. Langfristig muss man mit Erhöhungen rechnen.

Die Heizölpreise sind nicht konstant und ändern sich ständig. Entgegen der weitverbreiteten Annahme gibt es dabei auch Preissenkungen, denn auch Heizölpreise unterliegen wie alle anderen Produkte auch den allgemeinen Gesetzen des Marktes.


Online seit: 04.01.2013 | Themenbereich: Heizung & Wasser
Die Heizölpreise unterliegen starken Schwankungen. Langfristig muss man mit Erhöhungen rechnen.

Mit Heizöl richtig kalkulieren

In den vergangenen Jahren und Jahrzenten ist jedoch eine deutliche Erhöhung der Heizölpreise zu verzeichnen. Und auch langfristig muss man mit einer Steigerung der Heizölpreise rechnen. Dabei ist Folgendes zu beachten:

•    Die Ölreserven sind endlich. Über einen längeren Zeitraum gesehen können die Heizölpreise eigentlich nur steigen. Möglicherweise ist sogar mit starken Erhöhungen zu rechnen. Wie bei allen Prognosen gehen hier die Meinungen auseinander und eine einhundertprozentig verlässliche Vorhersage ist kaum möglich.

•    Die erdölreichen Region unterliegen häufig starken politischen Veränderungen. Diese haben direkten Einfluss auf die Heizölpreise und führen zum Beispiel aufgrund der so entstandenen künstlich herbeigeführten Engpässen zu zum Teil nur vorübergehenden Preiserhöhungen.

•    Durch Heizöl verursachte Emissionen sind weder besonders Schadstoff- noch CO2-arm. Außerdem gehört Öl natürlich nicht zu den regenerativen Energiequellen. Daher sind umweltschutzmotivierte Sondersteuern nicht auszuschließen.

Kurzfristige Preissenkungen
Aber auch beim Ölpreis sind Preissenkungen an der Tagesordnung. Außerdem kann niemand mit absoluter Gewissheit eine verlässlich Prognose zum Thema Heizölpreise abgeben. Die obigen Überlegungen können auch zu einer sinkenden Nachfrage führen, die wiederum zu fallenden Heizölpreisen führen kann. Das gilt jedoch als eher unwahrscheinlich.
Interessante Alternativen
Die steigenden Heizölpreise sind ein gutes Argument für Alternativen. Zu den wichtigsten und besten zählen zum Beispiel:

•    Erdgas
•    Holz
•    Fernwärme
•    Erdwärme
•    Infrarotheizungen

Erdgas ist momentan das sicher beliebteste Heizmittel neben Heizöl. Erdgas ist schadstoffärmer und daher bei vielen Verbrauchern beliebter. Allerdings unterliegt der Preis von Erdgas ähnlichen Problematiken wie die Heizölpreise. Auch hier sind politische Veränderungen und schwindende Vorkommen zu verzeichnen.
Holz erlebt gerade eine Renaissance als Heizmittel, wird aber meistens lediglich ergänzend eingesetzt. Erdwärme ist langfristig extrem günstig, jedoch sind die Heizungsanlagen sehr teuer in der Anschaffung.

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Redaktion Bauwohnwelt