Best Ager - Wohnen im besten Alter

Wenn das Alter von 50 Jahren überschritten ist, denken viele Menschen darüber nach, wie ein Wohnen in der dritten Lebensphase aussehen kann.

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Online seit: 16.02.2012 | Themenbereich: Innenausbau
Best Ager - Wohnen im besten Alter
Best Ager

Im Alter wird es noch viel schöner

Es erscheint zwar im Moment noch etwas früh, als Best Ager darüber nachzudenken, was im hohen Alter für das perfekte Wohnen sinnvoll erscheint. Andererseits kann es gar nicht zeitig genug sein, sich nach einer guten Alternative für die dritte Lebensphase umzusehen.

Auf diese Weise kann ein rechtzeitiges Umgewöhnen, vielleicht verbunden mit einem anstrengenden Umzug und die Überlegung, was eventuell nicht mehr benötigt wird, sehr viel leichter fallen. Mit 50plus wäre der richtige Zeitpunkt dafür, über die Zukunft der eigenen Mobilität eingehend nachzudenken. Wer rechtzeitig ein Konzept über die spätere bestmögliche Situation mit einer möglichst langen Selbstständigkeit erarbeitet, sorgt am allerbesten für sein Alter vor.

Manchmal erfordert es lediglich einiger kleiner Maßnahmen, im Alter barrierefrei zu leben. Dazu zählt unter anderem das mühelose Überwinden der Treppe bei einer eventuellen Gehbehinderung, die zum Beispiel mit Hilfe eines praktischen Treppenliftes kein Problem mehr darstellt. Ebenso wichtig ist es, das Bad so einzurichten, dass eine mühelose Körperpflege ohne große Hürden und Anstrengungen stattfinden kann. Für die Best Ager gibt es noch eine sehr gute Zwischenlösung, wobei sich die eigenen Vierwände in Form einer komfortablen Wohnung in einer Seniorenresidenz befinden. Eine solche Wohnung ist sowohl als Eigentum als auch zur Miete zu finden. In einer derartigen Seniorenresidenz steht bei Bedarf der spätere Anschluss an einen Pflegeservice offen.

Es könnte auch darüber nachgedacht werden, in der dritten Lebensphase in eine Senioren-WG zu ziehen. Die Mitbewohner teilen sich unter Umständen eine Küche und helfen sich gegenseitig, wenn es mal notwendig wird. Allerdings ist in einer Senioren-WG zu überlegen, was passieren soll, wenn eine längere Krankheit eine stärkere Pflegebedürftigkeit notwendig werden lässt. Hierfür muss irgendwann die Hilfe von fachkompetentem Personal hinzugezogen werden. Um ein zukunftsweisendes Konzept für das spätere barrierefreie Wohnen zu erarbeiten, könnte ebenso ein Spezialist befragt werden. Er berät über die Vor- und Nachteile der eigenen Wohnung und der Infrastruktur und sieht schnell, wo etwas verändert werden muss und was so bleiben kann. Hierzu zählt zum Beispiel die richtige Höhe der Küchenschränke und vieles mehr.

Wichtig ist immer für den älteren Menschen, sich eine lange Mobilität zu bewahren. So ist es genauso entscheidend, in der näheren Umgebung gute Einkaufsmöglichkeiten zu haben und dass Ärzte und Apotheken gut erreichbar sind. Auf diese Weise kann eine Selbstversorgung bis ins hohe Alter gewährleistet werden. Wer mit 50plus frühzeitig über die bestmögliche Mobilität nachdenkt und eventuelle Maßnahmen ergreift, wird später sicherlich unbesorgt lange seine Selbstständigkeit bewahren.

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Redaktion Bauwohnwelt