Wände wie ein Profi selbst streichen

Müssen Sie aus verschiedenen Gründen renovieren oder haben Sie einfach nur Lust auf Veränderung. Es ist gar nicht so schwer Wände selbst zu streichen, man muss nur einige Dinge beachten, damit Ihr Zuhause in einer neuen Wandfarbe erstrahlt.

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Online seit: 02.08.2012 | Themenbereich: Innenausbau
Wände wie ein Profi selbst streichen

Tipps für einen neuen Anstrich

Durch eine neue Wandfarbe kann man einem Raum eine komplett andere Optik verleihen. Mit ein bisschen Geschick und Geduld und mit den richtigen Materialien ist der gewünschte Erfolg so gut wie sicher.

Wie bei fast allem ist die Vorbereitung das A und O. Zuerst ist natürlich der Materialeinkauf wichtig, hier sollte man sich eine Liste über die Dinge erstellen, die man benötigt. Nichts ist schlimmer, als zwischendurch fehlendes Material im Baumarkt zu besorgen, das kostet Zeit und Nerven.

Danach den Boden gründlich mit Abdeckfolie und Zeitungspapier auslegen, auch die Wände sollten auf den Anstrich vorbereitet werden. Ob Löcher von Dübeln, Nägeln oder aber Risse, sie müssen mit einem Spachtel und einer Spachtelmasse sorgfältig verspachtelt und geglättet werden. Tür- und Fensterrahmen, Fensterbänke sowie Lichtschalter, Steckdosen und Bodenleisten müssen gut abgeklebt werden.

Wenn Sie Wand und Decke nur überstreichen möchten, drücken Sie kurz und fest Klebestreifen auf mehrere Stellen und ziehen diese ruckartig wieder ab. Bleibt dabei Farbe auf den Klebestreifen hängen, sollte vor dem Anstrich die alte Farbe entfernt werden. Alte Farbanstriche können mit Wasser, Lappen und Bürste entfernt werden.

Neue Pinsel und Rollen sollten vor Gebrauch ausgewaschen werden, dadurch vermeidet man, dass beim Streichen keine Haare hängen bleiben können.

Wenn das komplette Zimmer gestrichen werden soll beginnt man mit der Decke, so können Farbspritzer, die an die Wände gelangen, überstrichen werden. Zum Streichen der Decke verwendet man am besten eine Teleskopstange und eine Farbrolle. Bei den Wänden beginnt man immer mit den Ecken und Kanten, dabei verwendet man einen flachen Pinsel. Solange die Farbe noch feucht ist, sofort mit einem Farbroller Wände weiterstreichen, so können keine hässlichen Flecken entstehen. Dabei die Farbe großflächig und zügig in waagerechten, beim zweiten Durchlauf in senkrechten Bahnen streichen, dadurch erhält man einen gleichmäßigen Effekt. Denken Sie auch immer daran, die Farbrolle über das Abstreichgitter zu ziehen, um überschüssige Farbe zu entfernen.

Nach dem Streichen, wenn die Wandfarbe noch feucht ist, sofort die Verklebung lösen, damit keine hässlichen Risse im neuen Anstrich entstehen.

Verschiedene Maltechniken wie zum Beispiel Maserierung, Schwamm- oder Wickeltechnik ergeben einen tollen Effekt. Gute Beratung und Materialien erhalten Sie in einem Baumarkt in Ihrer Region 


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Redaktion Bauwohnwelt