Neubau - Welche Haustypen und Bauweisen gibt es?

Wer sich ein Eigenheim schaffen möchte, der steht vor der schwierigen Frage, wie das Haus später einmal aussehen soll. Neben der Bauweise gibt es auch verschiedene Haustypen, zudem müssen die Auflagen der jeweiligen Gemeinde oder Stadt, in der das Haus stehen soll, beachtet werden. Die endgültige Entscheidung sollte jedoch eine wohlüberlegte sein, denn hierbei handelt es sich in der Regel um eine Entscheidung fürs Leben.


Online seit: 22.06.2016 | Themenbereich: Neubau
Neubau - Welche Haustypen und Bauweisen gibt es?

Die verschiedenen Haustypen

Wenn ein Haus gebaut werden soll, steht hier natürlich die Frage nach dem Haustyp an erster Stelle. Und hiervon gibt es einige. So wird bei den Einfamilienhäusern unterschieden zwischen Reihenhaus, Doppelhaushälfte, freistehendem Bungalow oder freistehendem Landhaus, Villa, Holzhaus, Fachwerkhaus oder Blockhaus. Um sich hier besser entscheiden zu können, ist es hilfreich, sich einen Überblick über die verschiedenen Haustypen zu verschaffen. Dies geht z.B. auf der Seite fertighausanbieter.at ganz gut, die mit ihren vielen Fotos und Beschreibungen der verschiedenen Typen der Häuser bei der Entscheidung aller Familienmitglieder helfen kann, gemeinsam auf einen Nenner zu kommen.

Denn meist ist es ein Paar, das sich hier einig werden muss, oft sind auch schon Kinder involviert, die ein Mitspracherecht haben. Nicht immer ist ein bestimmtes Haus auch das geeignete für eine Familie oder ein vorhandenes Grundstück, auf dem es später gebaut werden soll. So benötigen vor allem Bungalows und Villen viel Platz rundherum. Bei einer Entscheidung für eine Doppelhaushälfte oder einem Reihenhaus muss sich der Bauherr bewusst sein, dass es später viel Kontakt mit den Nachbarn gibt, da diese in direkter Nähe wohnen.

So ist ein Bungalow zum Beispiel auch meist für solche Personen sehr gut geeignet, die keine Treppen steigen wollen oder können, da diese Häuser ebenerdig sind. Wer es hingegen groß und mächtig mag und viel Platz benötigt, der entscheidet sich für eine Villa. Doch auch ein Mehrfamilienhaus gehört zu den verschiedenen Haustypen und kann durchaus auch mit seinen mehreren, abschließbaren Wohnungen einer Familie als Mehrgenerationenhaus dienen. Dieser Haustyp bietet sich vor allem für Familien an, bei denen die Kinder schon fast erwachsen sind und die Großeltern ebenfalls mit einziehen sollen.

Die verschiedenen Bauweisen der vorgestellten Haustypen

Wer sich für einen Haustyp entschieden hat, muss sich über die Bauweise im Klaren werden, denn auch hier gibt es wieder ganz unterschiedliche Arten. So wird zwischen Massivbau, Fertigbau oder Baumeisterhaus entschieden. Hierbei handelt es sich auch immer um eine Frage der zur Verfügung stehenden Gelder eines Bauherrn. Eine Faustformel, welche Bauweise schlechter oder besser ist, gibt es in der Regel nicht, denn hierbei entscheidet häufig auch der persönliche Geschmack sowie die persönlichen Bedürfnisse. Massivhäuser sind grundsätzlich schwerer, als andere Häuser.

Wer aber viel Wert auf Schallschutz, Wärmedämmung und Wärmespeicherung legt, ist mit dieser Bauweise meist gut beraten. Wer schnell in sein neues Haus einziehen möchte oder muss, kann sich für einen Fertigbau entscheiden, der in der Regel innerhalb von wenigen Tagen im Rohbau steht und dabei noch kostengünstig ist. Solche Fertighäuser sind immer dann von Vorteil, wenn es sehr schnell gehen soll und können aus dem Katalog eins zu eins bestellt werden. Im Gegensatz dazu steht das Baumeisterhaus, das aus verschiedenen Materialien bestehen kann und Stück für Stück gebaut wird. Für diese Bauweise muss eindeutig mehr Zeit vom Bauherrn mitgebracht werden, denn hier arbeiten viele Handwerker und verschiedene Gewerke miteinander und nacheinander Hand in Hand. Dadurch, dass viele verschiedene Firmen am Bau beteiligt sind, kann es während des Baus immer mal zu Verzögerungen kommen.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauweisen

Es gibt für jedes Haus seine Vor- und Nachteile, die allerdings jeder Bauherr für sich persönlich entscheiden muss. Denn was für den einen Bauherrn von Nachteil sein könnte, ist für einen anderen vielleicht der ausschlaggebende Punkt, warum er genauso bauen möchte und nicht anders. Vor allem der Preis könnte bei dieser Frage auch eine große Rolle spielen. So sind Fertighäuser in der Regel immer billiger als Massivhäuser, da sie sozusagen von der Stange zu haben sind.

Es werden mehrere Fertighäuser genau gleich angeboten, was sich natürlich auch im Preis auswirkt. Doch viele Bauherrn wünschen sich ein Haus, bei dem sie selbst mitgestalten können und das nicht jeder hat. Das kann dann unter Umständen ein wenig teurer werden, doch das Haus ist dann einmalig. Auch das Baumaterial ist immer ein Kostenfaktor, so ist ein Massivhaus aus Holz teurer als das gleiche aus Stein. Und auch hier gibt es wieder Unterschiede, wenn sich zwischen Hohlblocksteinen und Ziegelsteinen entschieden werden muss.

Haustypen, die Vor- und Nachteile

Daneben müssen natürlich auch die Vor- und Nachteile des gewünschten Haustyps diskutiert werden. Bietet ein freistehendes Einfamilienhaus zum Beispiel viel Platz in einem Garten mit Terrasse, so hat dies jedoch aufgrund der Größe einen höheren Pflegeaufwand, als dies bei einer Doppelhaushälfte oder einem Reihenhaus der Fall ist. Dagegen ist bei diesen Haustypen der Platz begrenzter und direkte Nachbarn könnten stören. Auch das Zweifamilienhaus kann viele Vorteile bieten, wenn die Familien gut miteinander auskommen, denn das Wohnen hier ist durchaus günstiger, als in einem Einfamilienhaus, aber meist auch beengter. Wer sich dagegen zum Beispiel für ein Schwedenhaus aus Holz entscheidet, hat ein ganz individuelles Wohnobjekt, das leider aber auch eine erhöhte Brandgefahr birgt.

Die verschiedenen Dachformen zu den verschiedenen Haustypen

Bereits bei der Planung des ein oder anderen Haustyps muss auch auf das Dach eingegangen werden. Denn gerade die Dächer geben den Häusern erst ihr charakteristisches Aussehen. So finden sich auf Bungalows, die nur eine ebenerdige Etage besitzen häufig Flachdächer. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass das Dach direkt auf der Etage angelegt wird, es hier keinerlei Speicher oder ein Dachgeschoss gibt und bei starkem Niederschlag das Wasser nicht gut ablaufen kann.

Ein Einfamilienhaus hingegen zeichnet sich meist durch ein Satteldach aus, das in den meisten Fällen die Häuser hierzulande schmückt. Diese Dächer können durchaus auch mit anderen Dachformen abgewandelt werden und so ein ganz eigenes Aussehen erhalten. Gut vor allen Witterungseinflüssen schützt in der Regel das Walmdach, das ebenfalls sehr beliebt bei Eigenheimen ist und von allen vier Seiten eingedeckt wird. Dies ist der Vorteil gegenüber dem Satteldach, das meist nur an zwei Seiten des Hauses eingedeckt wird.

Zudem erhält der Bauherr durch das Walmdach auch im Dachgeschoss noch viel Nutzfläche. Die meisten Altbauten besitzen hingegen sogenannte Mansarddächer, die vor allem die Eleganz des Alten mitbringen. Auch bei diesen Dächern ist eine große Nutzfläche garantiert.

Sollten Sie sich dafür entschieden haben ein bereits bestehendes Haus zu Kaufen, finden Sie hier einige wichtige Informationen zum Erwerb von Immobilien. Um ein geeignetes Traumobjekt zu finden nutzen Interessenten oftmals die Möglichkeit einer Suche über professionelle Online-Portale wie z.B. immoversum.com



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Redaktion Bauwohnwelt