Heizkosten sparen mit einer neuen Dämmung für das Dach

Mit einer Dämmung des Daches sparen Sie bares Geld. Welche Dämmung für Ihr Haus geeignet ist und wie sie angebracht wird, erfahren Sie auf www..bauwohnwelt.at


Online seit: 15.06.2013 | Themenbereich: Sanierung
Heizkosten sparen mit einer neuen Dämmung für das Dach

Mit einer Dämmung am Dach die Heizkosten langfristig senken

Über das Dach verliert ein Haus die meiste Energie. Gerade bei älteren Gebäuden bietet eine nachträglich angebrachte Dämmung am Dach großes Sparpotenzial. Um Energie und Heizkosten zu senken, sollten Sie sich daher intensiv mit der Dämmung Ihres Daches beschäftigen. Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt von den baulichen Gegebenheiten ab. Grundsätzlich zahlt sich eine gute Dämmung am Dach dann aber das ganze Jahr über aus. Im Winter geht die Wärme der Räume nicht verloren und im Sommer bleibt der Wohnbereich angenehm kühl. Ein Unterschied ist bei der Planung in jedem Fall zu beachten – ein Flachdach bedarf anderer Dämmmaßnahmen als ein Steildach. Bei einem Flachdach muss besondere Aufmerksamkeit auf fachgerechte Ausführung gelegt werden. Wichtige Punkte sind:
  • Die Dämmung am Dach muss absolut dicht sein, da sonst Feuchtigkeit in das Innere gelangen kann. Wenn sich das Dämmmaterial mit Wasser vollsaugt, können erhebliche Schäden an der Bausubstanz entstehen.
  • Die Dämmung muss Kälte und Hitze gleichermaßen aushalten.
  • Beim Material haben Sie freie Hand: Styropor- oder Polyurethanplatten kommen ebenso infrage wie Mineralwolle oder Dämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen.
Bei einem Steildach haben Sie drei Varianten der Dämmung des Daches zur Auswahl: Aufsparrrendämmung, Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung. Welche Lösung für Sie die optimale ist, hängt vom Bau selbst und von der Nutzung der Räume ab. Diese sind die Besonderheiten der einzelnen Maßnahmen:
  • Eine Aufsparrrendämmung kommt bei der nachträglichen Dämmung des Daches infrage. Die Dämmplatten werden außen auf dem Dachstuhl verlegt, sodass die Innenräume nicht entkernt werden müssen. Eine Neudeckung des Daches wird danach notwendig
  • Die Zwischensparrendämmung bietet sich an, wenn ein ungenutzter Dachstuhl ausgebaut werden soll. Die Matten werden zwischen den Sparren angebracht, dies können Sie ohne Probleme selbst vornehmen.
  • Eine Untersparrendämmung ist ideal, wenn die Sparrendicke zu gering für eine ausreichende Dämmung ist. Diese Methode lässt sich gut mit der Zwischensparrendämmung kombinieren.
Beim Material gibt es zahlreiche Alternativen. Wichtig ist lediglich, dass es Wärme gut leitet und einen hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweist.


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Redaktion Bauwohnwelt