Wandschimmel - Ursachen erkennen und behandeln

Wandschimmel ist nicht nur wenig ansehnlich, er kann auch die Gesundheit belasten. Beachten Sie diese nützlichen Tipps zur Beseitigung des Schädlings.

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Online seit: 20.05.2014 | Themenbereich: Sanierung
Wandschimmel - Ursachen erkennen und behandeln

Wie lässt sich störender Wandschimmel langfristig wirksam entfernen?

In den eigenen vier Wänden wollen Sie sich wohlfühlen. Schimmelbildung an den Wänden ist dabei hinderlich. Wandschimmel ist unansehnlich und teilweise auch gefährlich. 
Wer die Ursachen frühzeitig erkennt und behandelt, kann einer Schimmelbildung vorbeugen. Die Experten von bauwohnwelt.at geben Ihnen dabei nützliche Tipps und klären auf, welche Methoden es gibt, Schimmel zu bekämpfen.

Zu den wichtigsten Ursachen von Schimmelbildung gehören

ungenügendes Lüften,
hohe Luftfeuchtigkeit und
falsches Heizen.

Besonders an Rissen im Putz- und Mauerwerk bildet sich vermehrt Schimmel. Zu einer Ansiedlung von Schimmelsporen kommt es auch in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. 
Bevorzugt tritt Schimmel in Küche und Bad auf. In schlecht belüfteten Badezimmern kann die Feuchtigkeit nicht entweichen, was den Schimmel herbeiführt. 

Daher sollten Sie nach dem Duschen oder Baden das Zimmer stets gut durchlüften. Gleiches gilt für die Küche: Beim Kochen wird Wasserdampf in die Raumluft abgegeben. Dieser kann durch ein geöffnetes Fenster entweichen und so Schimmelbildung vorgebeugt werden. 

Auch Baumängel und Wärmebrücken sind für Schimmelpilze ein guter Nährboden.
Sie erkennen Schimmelbildung durch dunkle Verfärbungen an den Wänden. Wasser- oder Stockflecken geben einen ersten Hinweis. Hat sich in Ihrem Heim Wandschimmel gebildet, ist schnelles Handeln gefordert. Das Einatmen der Sporen über die Raumluft kann zum Auslösen von Allergien führen. 
Sie kontaktieren entweder die Experten, die die Beseitigung des Schädlings übernehmen, oder gehen selbst zu Werke. Wenn Sie sich dazu entscheiden, den Schimmel eigenhändig zu entfernen, können Sie zu diesem Zweck ein spezielles Gemisch anrühren. 

Vermengen Sie 70%ige Spirituslösung mit einer 5%igen Sodalösung mit Essigwasser und 3 % Wasserstoffperoxidlösung. Das Bleichmittel Wasserstoffperoxid erhalten Sie im Baumarkt, beim Friseur oder in der Apotheke. Beim Auftragen auf die betroffene Stelle sollten Sie die Fenster öffnen. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass die giftigen Dämpfe entweichen und nicht lange in der Raumluft verbleiben. 

Auch sind ein Mundschutz und das Verwenden von Gummihandschuhen dringend zu empfehlen. Ist der Schimmel entfernt, kann die betroffene Stelle neu tapeziert oder gegebenenfalls neu verputzt werden.


Abbildung: www.shutterstock.com

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Redaktion Bauwohnwelt