Verzichten Sie beim Bau auf Billigwerkzeuge

Billig ist nicht immer besser. Weshalb Sie gerade bei Werkzeugen auf Schnäppchenangebote verzichten sollten, erfahren Sie hier.

(1 Bewertung)  
Online seit: 21.03.2014 | Themenbereich: Arbeitsschutz
Verzichten Sie beim Bau auf Billigwerkzeuge

Bei Discountern und im Baumarkt finden Sie vermehrt Angebote für billiges Werkzeug. Aber ein Koch ist nur so gut wie seine Zutaten: Dieses Sprichwort gilt auch für das Heimwerken. 

Nur mit dem geeigneten Werkzeug erzielen Sie optimale Ergebnisse und gehen weniger Risiken ein. Dies fängt schon beim Kleinstwerkzeug wie dem Teppichmesser an und reicht bis zur Bohrmaschine. Bei uns erfahren Sie, warum sich beim Werkzeugkauf am Ende ein paar Euro mehr auszahlen.

Sicherheit geht vor
Billiges Werkzeug hält in vielen Fällen nicht die Sicherheitsansprüche ein, die für den allgemeinen Gebrauch von Bedeutung sind. Das zeigt sich daran, dass keine oder zumindest keine offiziellen Prüfsiegel vorhanden sind. Prüfsiegel wie das CE-Zeichen oder das GS-Siegel unterliegen europäischen Sicherheitsnormen und helfen Ihnen, geprüfte Produkte auszuwählen. 

Ebenso sprechen schlechte Gebrauchsanweisungen für ungenügende Sicherheit bei Billigwerkzeug. Unklare oder fehlende Anweisungen sind die Regel und führen schnell zu Fehlern. Mit qualitativem Werkzeug investieren Sie somit auch in Ihre eigene Sicherheit.

Veraltete Technik
Die geringere Qualität von Billigprodukten zeigt sich im veralteten Technikstand. Dies macht es Ihnen unnötig schwer, optimale Ergebnisse zu erzielen und bedarf einer größeren Aufmerksamkeit bei der Handhabung. Hinzu kommt, dass Billigwerkzeuge mehr Energie verbrauchen und damit unnötige Kosten verursachen.

Qualitätseinbußen lassen Sie doppelt zahlen
Qualitativ minderwertige Produkte erkennen Sie gewöhnlich daran, dass es sich um No-Name-Produkte handelt: Qualitätshersteller versehen ihre Produkte mit einem Namen oder einer Marke. No-Name-Werkzeuge hingegen haben oftmals eine mindere Qualität und gehen bei normalem Gebrauch schneller kaputt. Sie halten einem stärkeren Kraftaufwand weniger Stand als qualitatives Werkzeug und sind für einen häufigeren Gebrauch nicht gedacht. 

Nachlässige Typenschilder mit mangelhafter Kennzeichnung sprechen ebenfalls für eine minderwertige Qualität, da das Werkzeug so nur schwer eindeutig nachzuverfolgen ist. Auch das Handling und die Präzision der Billigwerkzeuge sind nicht mit Qualitätsprodukten zu vergleichen. 
Unschöne Ergebnisse sind vorprogrammiert. 

Der Verzicht auf Qualität lässt Sie am Ende draufzahlen.


Foto by Shutterstock
 


© bauwohnwelt.at
Redaktion Bauwohnwelt