Hitzefrei

Mit ein paar Tipps bleibt die Wohnung auch bei glühender Hitze relativ kühl.


Online seit: 19.07.2016 | Themenbereich: Schlafen und Relaxen
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Hitzefrei

Die Hitze knallt auf den Asphalt, auch in der Nacht kühlt es kaum mehr ab – besonders wer in der Stadt wohnt, kann ein Lied davon singen. Kein Wunder, dass auch in den Räumen das Thermometer zunehmend nach oben klettert. So richtig kühl bleibt es nur mit einer Klimaanlage oder einem Klimagerät – auch, wenn diese in der Regel ihrem Ruf als Stromfresser gerecht werden.

Und noch etwas darf man dabei nicht vergessen: bei Block- und Kompaktgeräten wird die Abluft über einen Schlauch nach außen transportiert - das geht jedoch nur durch ein geöffnetes Fenster oder eine Tür.

 

Rollos & Co.

Aber auch sonst gibt es einige Mittel, um die eigenen vier Wände davor zu bewahren, sich in einen Backofen zu verwandeln. Der wirkungsvollste Schutz vor dem Aufheizen sind Außenjalousien oder Rollos, im Idealfall in hellen Farben, die den größten Teil von Licht und  Wärme reflektieren. So können bis zu 75 Prozent der Sonneneinstrahlung reduziert werden.  Aber auch Markisen und so genannte Screens helfen, die Hitze draußen zu halten. Eine weitere Alternative können Fenster aus Sonnenschutzglas sein, die bis zu 80 Prozent der Wärmeenergie von Sonnenstrahlen abwehren. Hat man all dies nicht, hilft nur eins: eine Innenbeschattung durch Vorhänge oder Rollos. Sie mindern  die Sonneneinstrahlung jedoch nur um rund 25 Prozent.

Ein weiteres Mittel zu weniger Hitze in den Räumen ist richtiges Lüften. „Fenster auf“ sollte es nur in der Nacht oder früh am Morgen heißen. Wird tagsüber gelüftet, heizen sich Wändeund Mobiliar auf – sie geben diese Wärme dann wieder an die Luft im Inneren ab. Auch Elektrogeräte, die nicht benötigt werden, sollten völlig ausgeschaltet werden, produzieren sie doch selbst im Stand-by-Modus Wärme.

Ventilatoren sorgen ebenfalls für eine Abkühlung, aber nur dann, wenn die Wohnung sich noch nicht aufgeheizt hat. Wird der Ventilator aber abends zum Fenster gestellt, so kann die abgekühlte Luft von draußen verteilt werden.

 

Feuchte Tücher

Um der Hitze in den Räumen erträglich zu machen, haben sich auch feuchte Tücher bewährt. Diese werden beispielsweise vor dem Fenster oder zwischen zwei Sessel gehängt – durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen. Dabei wird nicht nur die verdampfende Flüssigkeit, sondern auch ihre Umgebung abgekühlt.

 

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Redaktion Bauwohnwelt

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