Problem Stauraum - eine Frage des cleveren Systems

Wohin mit dem Koffer, den Skiern oder den Spielsachen, mit denen der Nachwuchs zwar nicht mehr spielt, aber nicht hergeben will? Ob man zu viele Sachen hortet oder einfach zu wenig Platz hat - mehr Stauraum muss her. www.Bauwohnwelt.at zeigt clevere Lösungen, wenn Schränke und Kommoden überquellen.

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Online seit: 17.07.2012 | Themenbereich: Schlafen und Relaxen
Problem Stauraum - eine Frage des cleveren Systems

Jeder kennt das Platzproblem

Viele Platzprobleme lassen sich natürlich mit einem Keller lösen. Doch nicht jede Wohnung oder Haus hat einen als Lagerfläche. Ein altes Sprichwort sagt, Platz ist selbst in der kleinsten Hütte. Doch gerade bei kleinen Wohnungen ist es oft so, dass vom Grundriss her nicht immer genügend Stauraum geschaffen wurde. Da sind kreative Lösungen gefragt.

Raumhöhe ausnutzen

Aufsatzschränke über dem Kleiderschrank schaffen zusätzlichen Stauraum. Darin oder in Boxen kann man problemlos seine Saisongarderobe verstauen Möglichweise passen auch Küchenoberschränke, deren Fronten man mit Alublech oder Plexiglas verkleiden oder zum Schrank passend lackieren kann. Auch auf umlaufenden Borden, etwa oberhalb der Türen können Dinge stehen, die selten benötigt werden. In Boxen verstaut, sieht dies nicht nach einer Notlösung aus und man behält die Übersicht. In die Höhe zu gehen empfiehlt sich auch fürs Kinderzimmer. Die klassische Lösung ist hier ein Hochbett. Darunter gewinnt man Stellfläche für Schreibtisch oder Bücherregale .Klemmbords bieten flexible Ablageflächen für Spielzeug oder Kuscheltiere. Auch hinter dem Schlafzimmerbett gibt es Verstauoptionen: Eine Holzverkleidung an der Wand am Kopfende des Bettes inklusive regalförmiger Ablage.

Schranklösungen

Der Klassiker, um Sachen unterzubringen und optisch keinen Platz zu verschwenden, ist der Einbauschrank. Er lässt einfach vieles in der Wand verschwinden. Ist keiner vorhanden, kann man an seinem herkömmlichen Schrank die Fronten wechseln. Die Türen entfernen und Schiebetüren vor den Korpus setzen. Mit einem Abstand von 50 cm bekommt das Schlafzimmer nicht nur eine bessere Optik, sondern man gewinnt dadurch Platz für Bügelbrett und Co. Wer vor der Anschaffung eines neuen Kleiderschrankes steht, sollte die Innenaufteilung genau planen und sich über die vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten informieren. Mittlerweile gibt es Schranksysteme, die vielfältige Möglichkeiten der Inneneinrichtung wie Körbe und Schubladen für Strümpfe und Unterwäsche, ausziehbare Hosenstangen und Schlipshalter haben.

Tolle Staumöglichkeiten bieten auch flexible Ordnungssysteme zur Aufbewahrung von Klamotten wie man sie von Boutiquen kennt. Die Basis bilden hier Holme aus Aluminium, die zwischen Boden und Decke verspannt und von 210 bis 330 cm Höhe arretierbar sind. Kleiderstangen, Borde und Kommoden werden einfach eingehängt.

Nutzen von Nischen und Dachschrägen

Nischen oder Bereiche eines Zimmers lassen sich durch raumhohe Schiebtürelemente abtrennen. Im Fachhandel findet man verschiedene Systeme, die man entweder selbst aufbaut oder vom Fachmann errichten lässt. Für Dachschrägen bieten sich Regale und Einbauschränke an. Damit der verbliebene Raum dahinter zugänglich bleibt, kann ein Regalelement auf Rollen montiert und bequem vorgezogen werden. Damit stehen auch sperrige Teile nicht mehr im Weg.

Anbauwände

Diese sind aus einzelnen Modulen aufgebaut, die jeder nach den eigenen Wünschen kombinieren kann. Es gibt mittlerweile eine große Palette von einzelnen Bauteilen und man kann darin sogar eine Sourround Heimkinoanlage bequem unterbringen.

Und zum Abschluss noch ein Sprichwort: Ordnung ist das halbe Leben. Ein aufgeräumtes Zimmer wirkt optisch größer als ein vollgestellter Raum. Daher sind geschlossene Stauräume offenen vorzuziehen. Wenn man keinen geschlossenen Schrank hat, verdeckt auch ein heller Vorhang oder ein Rollo die Sicht auf ein textiles oder anderes Chaos.


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Redaktion Bauwohnwelt