Räume mit Dachschrägen - Tipps zur Gestaltung (Teil 1)

Schon seit je her verleihen Räume mit Dachschrägen einen ganz besonderen Flair der Gemütlichkeit. Doch ganz einfach ist die Umsetzung von Stauräumen und Stellflächen für Möbel nicht. Hier ein paar nützliche Tipps zur Gestaltung.

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Online seit: 23.08.2014 | Themenbereich: Schlafen und Relaxen
Räume mit Dachschrägen - Tipps zur Gestaltung (Teil 1)

Wie wäre es, wenn Stauraum einfach hinter Türen verschwindet. In Räumen mit Dachschrägen ist diese Lösung oft nur schwer umsetzbar. Hier bieten sich Schranksysteme z.B. mit Schiebetüren besonders  gut an. Diese werden von einem Fachbetrieb Ihrer Wahl auf Maß gefertigt und eingebaut. 

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Maßgeschneiderte Lösungen für Dachräume haben zwar durchaus ihren Preis, sind in Sachen Raumwirkung und praktischem Nutzen aber kaum zu übertreffen.

Modulare Regalsysteme spielen unter der Dachschräge ihre ganze Stärke aus. Sie passen sich nicht nur an unterschiedliche Höhen und Breiten an, sondern bieten auch die passende Lösung für Dachschrägen mit untypisch steilem oder flachem Winkel.  

Passende Regal-Elemente in unterschiedlichen Breiten und Höhen finden Sie in allen Einrichtungshäusern und großen Baumärkten. So haben Sie die Möglichkeit Ihre Räume perfekt zu gestalten – so geht kein Quadratzentimeter verloren.

Ein Tipp: Kleine Möbel lässt Räume größer erscheinen – eine Regel, auf die es bei Dachräumen ganz besonders ankommt. Denn Dachschrägen lassen ein Zimmer meist deutlich kleiner wirken, als es ist. Kommen nun noch große, dunkle Möbelstücke hinzu, wirkt der Raum schnell vollgestellt. 

Setzen Sie stattdessen lieber auf leichte, filigrane Möbel in hellen Farben – etwa Stühle und Tische mit schlanken Beinen, eine kompakte Kommode oder ein niedriges Bett ohne Kopfteil.
Achten Sie auf einen gezielte Ausleuchtung der Dachschrägen

In Dachräumen gehört der Bereich unter der Schräge oft zu den dunkelsten Ecken und wird kaum genutzt. Das gilt vor allem dann, wenn der Raum ohne Dachfenster auskommen muss. Abhilfe schaffen je eine Reihe Einbau- und Deckenspots, die den niedrigen Raumteil gezielt ausleuchten. 

Wer keine Spots einbauen kann oder will und an der Decke nur einen einzelnen Stromanschluss zur Verfügung hat, greift einfach zu einem Vierer-Deckenspot, dessen Reflektoren parallel auf die dunkle Ecke ausgerichtet werden. Einfacher lässt sich ein düsteres Dachzimmer kaum aufwerten.

Große, kahle Flächen wirken sich optisch eher nachteilig auf das Wohngefühl aus. Mit Hilfe spezieller Wandkonsolen oder halbhohen Einbauschränken lässt sich die Dachschräge jedoch problemlos als Stauraum nutzen – und wirkt so auch gleich viel wohnlicher. Ideal ist diese Lösung beispielsweise als Ergänzung zum Arbeitsplatz unter dem Dach.


Verstellbare Wandregale lassen sich an jeden Neigungswinkel anpassen und sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich.

So unpraktisch die niedrige Ecke unter der Dachschräge in vielen Fällen sein mag, so gemütlich kann sie auch wirken, wenn man ihre Stärken zu nutzen versteht. Zum Beispiel im Schlafzimmer: Als Schlafecke wohnlich eingerichtet, wird der niedrige Bereich unter der Dachschräge vom bedrückenden Rest-Raum zum gemütlichen Nest. 

Auffällige, schräg angeschnittene Wandflächen fügen sich mit ein paar Tricks wie selbstverständlich in die Einrichtung ein. Gliedern Sie zunächst die Wandfläche gedanklich in einen unteren und einen oberen Bereich: Unten finden ein Sideboard, ein Wandregal oder eine Bilderleiste ihren Platz, im abgeschrägten oberen Teil werden Drucke oder gerahmte Bilder in unterschiedlichen Größen in Szene gesetzt. 

Folgt die Hängung der Bilder dem Umriss der Wand, wird die Wirkung des kahlen Dreiecks gemildert. 

Mehr Tipps für die Gestaltung von Räumen mit Dachschrägen erfahren Sie im 2. Teil unserer Serie.


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Redaktion Bauwohnwelt