Milben bevölkern jeden Haushalt – lassen Sie sie nicht zur Gesundheitsbelastung werden

In jedem Haushalt leben Milben und die Zahl der Allergiker nimmt stetig zu. Wir von www.bauwohnwelt.at geben Ihnen Tipps, wie Sie dennoch ein beschwerdefreies Leben führen.

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Online seit: 24.04.2012 | Themenbereich: Schlafen und Relaxen
Milben bevölkern jeden Haushalt – lassen Sie sie nicht zur Gesundheitsbelastung werden

Der Klassiker: Die Hausstaubmilbenallergie

Milbenbisse bei Menschen sind eher selten. Sie äußern sich zumeist durch eine Häufung kleiner juckender, roter Punkte und können z. B. aufgrund einer besonders hohen Milbenkonzentration in Matratzen auftreten.

Deutlich mehr Probleme als Milbenbisse verursachen die Kotkügelchen der kleinen Tierchen: Sie vermischen sich mit dem Hausstaub und lösen so bei vielen Menschen Allergien aus. Die Beschwerden reichen von Nasenkribbeln über tränende Augen und Juckreiz bis hin zu Atemproblemen. Obwohl Milben sich nicht gänzlich ausrotten lassen, gibt es Möglichkeiten, die Belastung zu reduzieren.

Der Hauptanlaufpunkt: Das Bett

Hausstaubmilben leben vor allem in unseren Betten. Um den Schlaf beschwerdefrei zu gestalten, bieten sich diverse Maßnahmen an:

•    Verwenden Sie keine Naturmaterialien
•    Wechseln Sie alle 7-10 Jahre Ihre Matratze
•    Verwenden Sie Allergiebezüge
•    Wechseln Sie regelmäßig Ihr Bettzeug
•    Lüften Sie das Bett
•    Vermeiden Sie Polstermöbel im Schlafzimmer

Grundsätzlich sollten Sie bei Decke und Matratze auf Kunstfasern zurückgreifen. Die gute alte Rosshaarmatratze oder die geliebte Daunendecke bietet den Milben besonderen Komfort, da das Klima in Naturmaterialien für sie optimal ist. Sowohl für Matratzen als auch für Decken gibt es spezielle milbenundurchlässige Allergiebezüge. In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Anschaffung solcher Bezüge, wenn ein Arzt Ihre Allergie bestätigt hat. Außerdem sollten Sie das Bettzeug regelmäßig wechseln und bei 60°C waschen. Auch Kuscheltiere sollten regelmäßig bei 60°C gewaschen werden. Lüften Sie zudem unbedingt das Bett, bevor Sie es machen; in der feuchtwarmen Atmosphäre eines noch körperwarm gemachten Betts gedeihen Milben besonders gut.

Die Gretchenfrage: Teppich oder nicht?

Anders als lange behauptet, ist ein Teppich mit kurzem Flor eher besser als glatter Boden, da dieser den Staub bindet und so weniger davon in der Luft ist. Von Flokatis oder Ähnlichem wird aber abgeraten. Grundsätzlich gilt auch hier: Sauberkeit! Saugen Sie regelmäßig und denken Sie dabei auch an die Polstermöbel!
Weiterführende Tipps erhalten Sie z. B. auf http://www.holler-apo.at/?de/tipps/allergien/die_hausstaubmilbe.

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Redaktion Bauwohnwelt