Das erwarten Bank oder Bausparkasse für die Genehmigung einer Immobilienfinanzierung

Ob Hauskauf oder Eigentumswohnung: Ohne eine Immobilienfinanzierung sind die eigenen vier Wände kaum möglich. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt.


Online seit: 30.11.2013 | Themenbereich: Kredite & Finanzierungen
Das erwarten Bank oder Bausparkasse für die Genehmigung einer Immobilienfinanzierung

Die Immobilienfinanzierung – ein Blick hinter die Kulissen

Wer eine Immobilienfinanzierung beantragt, muss erst einmal jede Menge Papiere beibringen. Neben allen relevanten Informationen über das Objekt, für das die Immobilienfinanzierung gedacht ist, gehören dazu auch persönliche Unterlagen, und zwar unter anderem:

  • Nachweise über das Familieneinkommen (Gehaltsnachweise, Steuerbescheide, Bilanzen und Ähnliches)
  • Nachweise über vorhandenes Vermögen (Bargeld, Aktien, Sparbücher etc.), die sich als Eigenkapital einsetzen lassen.
  • Selbstauskunft

Was Sie sonst noch alles benötigen, verraten Ihnen die Experten auf www.bauwohnwelt.at.
Beleihungswert und Selbstauskunft – so wird eine Immobilienfinanzierung geprüft
Zunächst einmal legt das Kreditinstitut, das zur Immobilienfinanzierung herangezogen wird, den Beleihungswert für das Objekt fest. Dieser Betrag unterscheidet sich oft sogar erheblich von der Summe, die der Käufer oder Bauherr tatsächlich aufbringen muss. Maßgebend für die Ermittlung des Beleihungswertes sind unter anderem:

  • Baujahr und Erhaltungszustand der Immobilie
  • Lage und Größe des Objekts oder
  • Lasten, die im Grundbuch eingetragen sind.

Erfahren Sie bei unseren Experten, welche Kriterien Banken für Immobilienkredite oder Hypotheken noch heranziehen, um die Höhe einer möglichen Immobilienfinanzierung zu ermitteln.
Sicherheiten einbauen, bevor die Immobilienfinanzierung abgeschlossen wird
Anhand der Selbstauskunft wird zum Beispiel ermittelt, welche laufenden monatlichen Kosten in Ihrem Haushalt anfallen und wie hoch der Betrag sein muss, der Ihnen von Ihrem Einkommen nach Abzug der Kreditrate noch verbleiben muss.
Auch die Höhe dieser Summe ist ausschlaggebend dafür, wie hoch die Immobilienfinanzierung maximal sein darf. Sollte dieser Betrag nicht ausreichen und können Sie diese Differenz auch nicht durch Eigenkapital abdecken, besteht unter Umständen die Möglichkeit, die Raten durch eine längere Laufzeit oder eine geringere Tilgung zu senken.
Achten Sie bei Ihrer Immobilienfinanzierung darauf, dass

  • die Tilgung flexibel ist und bei Bedarf gesenkt oder angehoben werden kann.
  • Sie Zwischenzahlungen leisten können, um die Laufzeit zu verkürzen.

Denken Sie an eine Risikolebensversicherung, damit, falls Ihnen etwas zustoßen sollte, die Hinterbliebenen nicht mit unbezahlbaren Kreditraten zurückbleiben. Mehr auch zum Thema Absicherung der Immobilienfinanzierung finden Sie auf www.bauwohnwelt.at.


© bauwohnwelt.at
Redaktion Bauwohnwelt