Flexible Bürolösungen für Start-Up-Unternehmen

Start-Up-Unternehmen müssen extrem flexibel sein, bis sich der finanzielle Erfolg einstellt. Das Anfangsstadium ist geprägt von Herausforderungen und Kompromissen, in dieser Zeitperiode sollte das junge Unternehmen schnell, unkompliziert und kosteneffektiv durchstarten und zeitgleich ein professionelles Renommee aufbauen.


Online seit: 29.07.2016 | Themenbereich: Immobilien
Flexible Bürolösungen für Start-Up-Unternehmen

Damit es zeitnah agieren kann, ist es empfehlenswert, frühzeitig mit der Suche nach geeigneten Bürolösungen zu beginnen.


Kriterien bei der Suche nach passenden Büros

Eine wichtige Rolle spielt die Geschäftsadresse, allerdings mit geringen monatlichen Fixkosten. Damit Geschäftspartner das Unternehmen von Anfang an ernst nehmen, sollte diese repräsentativ sein. Die benötigten Bürolösungen beinhalten idealerweise eine breitgefächerte Palette an Produkten und Serviceleistungen, welche sich nur bei Bedarf dazu buchen lassen. Bei der Suche nach einem geeigneten Büro sind die folgenden Kriterien entscheidend:

  • Größe der Büroflächen
  • Lage des Büros
  • Finanzielle Mittel des Start-Ups


Im Vorfeld sollten sich die Mitarbeiter in Führungspositionen genau überlegen, was tatsächlich gebraucht wird und welche Aspekte erst im Verlauf der Zeit aktuell werden. Weitere ausschlaggebende Kriterien sind die Aufteilung der Büroräume (Großraumbüro oder Einzelbüros) und die bereits vorhandene Infrastruktur. Außerdem können sich in der Anfangsphase der Kontakt und die Interaktion mit benachbarten Unternehmen als nützlich erweisen.

Sehr hilfreich ist das Einbeziehen eines Mitarbeiters, der schon Erfahrungswerte mit Gewerbeimmobilien gesammelt hat. Die Bürosuche über einen Immobilienmakler ist normalerweise provisionsfrei. Allerdings wird oft bei besonders populären Immobilien und Regionen eine Maklercourtage als Vermittlungsprovision von dem Mieter verlangt. Dieser Tatbestand ist unbedingt vor der Suche über einen Makler zu klären, da diese Gebühr im Extremfall bis zu 3 Monatsmieten betragen kann.

 

Wahlmöglichkeiten bei Bürolösungen

Ausgehend von den individuellen Ansprüchen und der erforderlichen Flexibilität können Start-Up-Unternehmen die Büroflächen entweder direkt anmieten, als Untermieter fungieren oder in einem Business Center mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten. Bei der direkten Miete kommt das Start-Up meistens nicht um einen langfristigen Vertrag herum, zusätzlichen halten die Vermieter oft noch weitere bindende Auflagen fest.

Alternativ bietet eine geteilte Büronutzung mit zweckmäßigen Serviceleistungen mehr Freiheit und weniger Kosten für das junge Unternehmen. Diese Bürolösungen sind viel anpassungsfähiger und deutlich preiswerter, mit einem geringeren finanziellen Risiko.

Beim sogenannten Coworking lassen sich komplett ausgestattete Büroflächen anmieten, wobei die Mitbenutzung von Seminarräumen inklusive ist. Diese Büros befinden sich in der Regel in einer repräsentativen Gegend, sodass eine seriöse Firmenadresse garantiert ist. Die Vertragslaufzeiten sind flexibel, der Vertrag lässt sich mit einer Monatsfrist kündigen. Aufgrund der direkten Nähe zu anderen Betrieben kann das eigene Unternehmen von einer beruflichen Interaktion profitieren.

Büros anzumieten bedeutet, effiziente Bürolösungen in Anspruch zu nehmen, die optimal auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten sind, wie z.B. Büros im COLLECTION Business Center in Wien

 

Ausstattungsmerkmale und Serviceleistungen

Bei Bürolösungen aus dem Coworking errechnen sich die fälligen Gebühren ausgehend von diesen Faktoren:

  • Anzahl der angemieteten Arbeitstische
  • Vorhandene Ausstattung (Drucker, Telefone, Internet und Möblierung)
  • Inanspruchnahme von Serviceleistungen


Speziell in der Anfangszeit kann eine zusätzliche Unterstützung bei der allgemeinen Büroarbeit als konstruktive Hilfestellung dienen und Arbeitszeit für wichtigere Projekte freimachen. Bei der Untermiete bieten andere Unternehmen ihre ungenutzten Büroflächen an, welche in der Regel unmöbliert sind und auch keine dazugehörigen Dienstleistungen enthalten.

Auf diese Weise kann das Start-up die Büroräume vorübergehend und kostengünstig anmieten, ohne als Hauptmieter die Kosten und Risiken eines direkten Vertrages zu tragen. Hohe Kautionsforderungen und komplexe Ansprüche bei der Bonität entfallen, sodass der Etat des neuen Unternehmens zu Beginn geschont wird.

 

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Redaktion Bauwohnwelt