Badespaß im eigenen Garten

Teich oder Pool – daran scheiden sich die Geister. Immoversum zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante auf.


Online seit: 28.07.2016 | Themenbereich: Freizeit
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Badespaß im eigenen Garten

Naturbelassener Schwimmteich oder stylisher Chlorpool – wer im eigenen Bad plantschen will, muss vorher eine wichtige Entscheidung treffen.
Wer sich für einen Schwimmteich interessiert, der braucht vor allem Platz. Denn der Schwimmteich besteht aus einem Bade- und Regenerationsbereich, die beide in etwa gleich groß sind. Während der Badebereich frei von Pflanzen ist, sind diese im Regenerationsbereich daheim. Sie erzeugen jenes Plankton, das für die natürliche Aufbereitung des Wassers notwendig ist – so kann man auf Chlor, Pumpen und Aufbereitungsanlagen verzichten. Somit spart man Strom, aber auch die Kosten für Wasser halten sich in Grenzen, da dieses – anders als beim Pool – nie ausgewechselt werden muss.

Andererseits benötigen die Pflanzen im und am Teich immer wieder Pflege, vor allem im Frühjahr. Biotope sind aber auch noch aus einem anderen Grund ökologisch, siedeln sich doch in und um sie herum zahlreiche Tiere wie Libellen, Frösche oder vielleicht auch eine Wasserschlange an. Wer dies weniger mag, sollte sich die Anschaffung eines Schwimmteichs überlegen. Gleiches gilt für den, der gerne den Grund sieht, denn bei Schwimmteichen variiert die Klarheit des Wassers immer wieder einmal.

Als Nachteil wird bei Schwimmteichen auch die kürzere Nutzungsdauer angesehen: Denn anders als bei Pools kann das Wasser nur schwer beheizt werden. Auch eine Abdeckung ist bei einem Schwimmteich kaum möglich.

Cool im Pool

Somit liegen die Vorteile von Pools auf der Hand: Chemikalien sorgen für eine gleichbleibende, keimfreie Wasserqualität, sie können beheizt und mit Zusatzfeatures wie Massagedüsen, Beleuchtung usw. ausgestattet werden. Auch tierische Mitschwimmer wird man hier kaum finden. Wer auf stylische Gestaltung setzt, wird mit einer der zahlreichen Poolvarianten, die auch in kleinen Gärten eingebaut werden können, ebenfalls mehr Freude haben als mit einem Biotop.

Andererseits ist der Pflegeaufwand für einen Pool in der Regel höher, hat man keine automatische Dosieranlage, muss beispielsweise das Chlor regelmäßig von Hand nachgefüllt werden. Auch das regelmäßige Entfernen von Laub usw. ist angesagt. Darüber hinaus muss das Wasser im Herbst stets abgepumpt werden.

Wer sich für keine der beiden Varianten entscheiden kann, dem sei ein Naturpool ans Herz gelegt: Sie benötigen weniger Fläche, funktionieren jedoch ebenfalls ohne Chlor. Allerdings übernehmen statt Pflanzen übernehmen Filter und Pumpen die Reinigung. Anders als beim Schwimmteich muss man dann aber mit mehr Aufwand und Kosten für Pflege und Wartung der Technik rechnen.

Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollte man sich auf alle Fälle zum einen viel Zeit und zum anderen seine Vorlieben genau unter die Lupe nehmen – dann steht unbeschwertem Badespaß nichts mehr im Weg.

 
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Redaktion Bauwohnwelt

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