Gartenarbeiten im Monat Juni

Mit unserem Gartenkalender sind Sie über alle anstehenden Arbeiten im Garten immer gut informiert: Wir zeigen Ihnen, was wann zu tun ist und geben Ihnen praktische Tipps für jeden Monat.

(1 Bewertung)  
Online seit: 10.06.2015 | Themenbereich: Gartenbau
Gartenarbeiten im Monat Juni

Je nachdem, wann Sie die Tomaten in den Garten gepflanzt haben, sollten Sie in der zweiten Hälfte des Monats, die Tomaten düngen.
 
Der 24. Juni (Johannistag) ist ein besonderes Datum für Spargel und Rhabarber. Beide Pflanzen sollen nach diesem Datum nicht mehr geerntet werden. Die Rhabarber- und Spargelpflanzen bilden, wenn sie nicht mehr geerntet werden, neue Triebe mit Blättern. Über diese neuen Blätter können die Pflanzen, den restlichen Sommer über, neue Kraft tanken. Würde man Rhabarber und Spargel weiterhin ernten, würden die Pflanzen zuwenig Sonnenlicht abbekommen und unnötig geschwächt werden.
 
  • Zu gleichen Zeit etwa empfiehlt sich ein Schnitt der Form- und Laubhecken. Durch die Wahl dieses Zeitpunktes, entfällt ein zweiter späterer Schnitt der Hecken.
  • Unter die Erdbeerpflanzen, sollte eine Schicht Stroh ausgelegt werden, damit die Erdbeeren nicht auf der Erde liegen. Das Mulchen der Erdbeeren mit Stroh, schützt die Früchte vor Krankheiten und Fäulnis.
  • Im Juni sollte man auch den Oregano vor dessen Blüte ernten. Dazu werden die Oreganostiele bis auf 10 Zentimeter abgeschnitten.
 
Routinearbeiten im Juni
 
  • Tomaten ausgeizen
  • Pflanzen regelmäßig gießen. Wassermangel kann sonst den Ertrag bei Nutzpflanzen oder die Blühkraft bei Zierpflanzen gefährden. Gurken bedanken sich mit einer besseren Ernte für regelmäßiges Gießen
  • Diejenigen, die einen gepflegten Englischen Rasen ihr eigen nennen wollen, sollten diesen etwa alle fünf Tage mähen
  • Nach starken Regenfällen, helfen Sie Ihren Pflanzen, wenn Sie die Erde mit einer Hacke wieder auflockern. Die Gartenpflanzen werden Ihnen die bessere Durchlüftung des Gartenbodens danken. Übrigens: Kleine Wildkräuter (oder umgangssprachlich Unkräuter) werden so auch Wachstum gehindert.
  • Blütenreste von Rhododendren entfernen, um eine Samenbildung zu vermeiden, die dem Rhododendron unnötig Kraft rauben würde. Ende Juni wird der Rhododendron, zum besseren Wachstum, nachgedüngt.
  • Im Juni findet die Wurzelbildung der Wurzelpetersilie statt, daher ist regelmäßiges gießen aktuell besonders wichtig,
 
Aussaaten im Juni
 
Wenn nicht schon ausgesät, ist im Juni die letzte Möglichkeit Karotten auszusäen (Sommersorten). Es bietet sich an in die Karottenreihen Dill mit einzusäen. Da Dill schneller keimt als die Möhren, Kann man schnell die Pflanzreihen erkennen und Unkraut einfacher entfernen.
 
Diesen Monat kann noch Bohnenkraut gesät werden.
 
Um kontinuierlich frische Kräuter zu haben, sollte die entsprechenden Kräuter nachsäen. Auch bei Radieschen sollte man die Nachsaat nicht vergessen werden. Bis August können weiterhin noch Speiserüben ausgesät werden.
 
Der Spätsommersalat Endivie wird ab Mitte Juni direkt ins Beet gesät und auch Radicchio und Zuckerhut kann ab der selben Zeit ausgesät werden. Blatt- und Stielmangold und der Römische Salat können immer noch gesät werden.
 
Bis Mitte Juni kann man auch noch Rote Rüben (auch Rote Bete genannt) aussäen. Die Ernte dieser Aussaat eignet sich besonders gut zum Einlagern für den Winter.
 
Für die Winterernte vorgesehener Weißkohl wird im Juni gesät und auch Blumenkohl. Ab Juni kann man auch Chinakohl direkt ins Freiland säen.
 
 
Bildquelle: shutterstock.com

© bauwohnwelt.at
Redaktion Bauwohnwelt