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Garten: Was im Frühherbst zu tun ist | www.bauwohnwelt.at


Der Frühherbst

Der Frühherbst, der etwa von Ende August bis Ende September dauert, beschert uns nochmals viel Sonnenschein, da im September ganz Mitteleuropa meist unter dem Einfluss von Hochdruckgebieten steht.

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Online seit: 28.08.2012 | Themenbereich: Terrasse & Balkon
Der Frühherbst

Nochmal die Sonne genießen bevor der Herbst da ist

Leitphase: Beginn der Fruchtreife des Schwarzen Holunders
Ersatzphase: Beginn der Fruchtreife der Kornelkirsche
Mittlerer Beginn in Österreich 1961 bis 1990: um den.4.9.
Mittlerer Beginn in Österreich 1991 bis 2009: um den 26.8.
Mittlere Dauer: 22 bis 26 Tage

Seit etwa 200 Jahren hat diese Wetterlage den Namen Altweibersommer. Typisch sind die morgendlichen Nebelfelder und die im Tau glitzernden Spinnweben. Diese phänologische Jahreszeit wird durch die reifen Früchte des Schwarzen Holunders eingeleitet, eines der vielseitigsten Gehölze in der freien Natur, um das sich viele Mythen ranken. Blüten und Früchte kann man zu Marmelade und Saft verarbeiten, der schon lange zu Heilzwecken eingesetzt wird, besonders bei Erkältungen.

Zur gleichen Zeit wie die „Hollerfrüchte“ oder "Fliederbeeren" reifen auch Kornelkirschen und Haselnüsse aus, im Obstgarten beginnt die Haupternte von Äpfeln und Birnen, und auf dem Feld wird nun der Mais eingefahren. Zur selben Zeit wie die Herbstzeitlosen blühen nun zahlreiche Herbststauden im Garten. Wenn die Früchte von Walnuss und Rosskastanie reifen und die Farben des Herbstlaubs intensiver werden, hat auch schon der Vollherbst eingesetzt.

Was zu tun ist:
Obst, Gemüse und Kräuter ernten
Schnecken bekämpfen, Fallobst entfernen
Beete jäten und hacken, abgeerntete Obstgehölze, wenn nötig, auslichten, Düngung einstellen
Rasen aussäen, Wiesen das zweite mal mähen
Boden für Herbstpflanzungen vorbereiten
Zweijährige Sommerblumen und letztes Wintergemüse aussäen
Zwiebeln und Knollen von Frühjahrsblühern pflanzen
Erstes Gemüse im Gewächshaus pflanzen
Stecklinge von frostempfindlichen Kräutern schneiden

Herbstzeit ist Erntezeit:
Im Frühherbst ist die Haupterntezeit von Äpfeln und Birnen. Auch zahlreiches Beerenobst wie Brombeeren und herbsttragende Himbeeren sowie Nüsse und Wildobst sind erntereif.
Die Gemüsebeete werden nun bald abgeräumt sein, die leeren Flächen können dann für das nächste Jahr vorbereitet werden.

Mit dem Übergang vom Spätsommer zum Frühherbst verändert die Landschaft nochmals ihr Gesicht. Abgesehen von den wenigen Gehölzen, die noch wie Eibisch, Sommerflieder und Bartblume bis zum Vollherbst ihre Blüten zeigen, haben die anderen schon längst aufgehört zu blühen und Früchte angesetzt. Im Staudenbeet sind es Aster, Herbst-Anemone, Herbst-Eisenhut oder Sonnenhut sowie die zweite Blüte von Veilchen und Rittersporn, die jetzt den Ton angeben. Unter den Zwiebel- und Knollenblumen blühen Herbstzeitlose und Herbst-Krokus, zahlreiche Dahlien oder das Efeublättrige Alpenveilchen. Im Obstgarten wird die Last der reifen Früchte immer schwerer – es ist Haupterntezeit von Äpfeln und Birnen. Nachdem Brombeeren und herbsttragende Himbeeren gepflückt sind, werden die abgetragenen Ruten ausgelichtet.

Die Pflegearbeiten in den Beeten setzen sich weiter fort mit Jäten, Hacken und Gießen. Aber nicht nur zur Pflege, auch zur Vorbereitung von Pflanzungen wird der Boden gelockert und umgegraben, denn es können jetzt frühjahrs- und sommerblühende Stauden, Zwiebel- und Knollenblumen sowie Obstgehölze gepflanzt werden. Auch die empfindliche Steppenkerze ist nun an der Reihe. Achten Sie in den Beeten jetzt ganz besonders auf Nacktschnecken, die bald ihre Eier ablegen werden.Wer seinen Rasen im Frühjahr noch nicht angesät hat, kann sich im Frühherbst ebenso an die Neuanlage machen, ja, eine Herbstansaat ist der Frühjahrsansaat sogar vorzuziehen. Mit dem Aussäen im Gemüsebeet geht es weiter. Die letzten Herbstaussaaten sollten nun ihren Abschluss finden, allerdings können nur wenige Gemüsearten bis zu den ersten Frösten auf dem Beet bleiben, dazu zählen Grün- und Rosenkohl, die erst nach Frosteinwirkung ihren vollen Geschmack entwickeln.


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Redaktion Bauwohnwelt