Einbruchschutz: Wie kann ich meine Haustür vor ungebetenen Gästen schützen?

Ein Einbruch in die eigenen Vier Wände bedeutet für die Betroffenen weit mehr als ein finanzieller Schaden. Ersetzbare materielle Werte treten in den Hintergrund.


Online seit: 16.02.2013 | Themenbereich: Tipps & Tricks
Einbruchschutz: Wie kann ich meine Haustür vor ungebetenen Gästen schützen?

Wichtig ist ein fachgerechter Einbau des Einbruchschutzes

Was bleibt, ist die Angst vor einem erneuten Überfall. Der Schock über den Eingriff in die Privatsphäre ist groß. Hinzu kommen häufig psychische Probleme, die sich nach dem Vorfall einstellen.

Effektiver Einbruchschutz der Eingangstür ist auch nachträglich möglich. Durch eine sinnvolle Abstimmung aller Maßnahmen erreichen Sie ein sehr gutes Ergebnis.

Wichtig ist ein fachgerechter Einbau des Einbruchschutzes.

Wir von www.bauwohnwelt.at geben Ihnen Tipps:

•    Aufhebeln der Tür: Diebe finden die unterschiedlichsten Wege, um eine Tür zu öffnen. Türrahmen sollten zum Einbruchschutz im Mauerwerk eingebunden werden. Achten Sie beim Einbau der Schließbleche auf eine Materialstärke von 3-5 mm. Der Abstand zwischen Flügel und Rahmen sollte in Höhe des Schlosses möglichst gering sein. Spezielle Sicherungen der Bänder wirken einbruchshemmend. Bereits die Stärke der Türblätter ist ausschlaggebend. Austauschen oder Verstärken schwacher Modelle ist sinnvoll.

•    Aufhebeln des Schlosses: In vielen Haushalten lassen sich die Schlösser ohne große Gewaltanwendung öffnen. Durch einen systematischen Einbau von Spezialschlössern beugen Sie unerwünschten Besuchern vor. Empfehlenswert sind Schlösser nach DIN 18251, die mit einer Mehrfachverriegelung ausgestattet sind. Kombiniert mit Profilzylinder der Angriffswiderstandsklasse 1 oder 2 und Schutzbeschlag mit Zylinderabdeckung erhalten Sie einen guten Einbruchschutz. Stimmen Sie das Schloss auf Ihre Eingangstür ab. Dabei muss die Widerstandsfähigkeit der Tür überprüft werden.

•    Zusätzliche Schutzmaßnahmen: Um eine optimale Sicherung zu erzielen, lassen sich Türen mit einem Zusatzschloss, Sperrbügel oder Querriegelschloss sichern. Während bei dem Zusatzschloss eine weitere Schließmöglichkeit geschaffen wird, verhindert ein Sperrbügel das vollständige Öffnen der Tür. Montieren Sie ein Querriegelschloss, so ist kein weiterer Einbruchschutz nötig. Bei den tief im Mauerwerk verankerten Schließkästen wird das Schloss unterhalb des Zylinders montiert.

Die Kosten für eine nachträgliche Absicherung der Eingangstür belaufen sich auf 400-750 Euro, je nachdem, welche Sicherung der Fachmann einbaut.

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Redaktion Bauwohnwelt