Jetzt hat der Weihnachtsstern seinen großen Auftritt

Jetzt ist die Zeit für den Weihnachtsstern, ob in Gärtnereien, Blumengeschäften oder Supermärkten, an Weihnachtssternen kommt im Moment niemand vorbei. Die farbenprächtigen Pflanzen mit ihren rosa bis roten und cremeweißen Blättern dürfen bei keiner Weihnachtsdeko fehlen.

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Online seit: 03.12.2012 | Themenbereich: Dekorieren
Jetzt hat der Weihnachtsstern seinen großen Auftritt

Pflegetipps für einen schönen blühenden Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern hat seine Heimat in Mittelamerika und Mexiko, dort wächst er als stattlicher Strauch bis zu fünf Metern Höhe. In unseren  Breiten stecken die Weihnachtssterne mit ihren sternförmig angeordneten Blättern in Blumentöpfen. Sie werden in Gewächshäusern so gezüchtet, dass sie um die Weihnachtszeit zur Blüte kommen. Während sie unten herum grün sind, leuchten sie oben in rosa bis dunkelrot, gelb, cremeweiß oder auch panaschiert. Die eigentlichen kleinen Blüten sitzen aber eher unauffällig in der Mitte der farbigen Blätter.

Damit man lange etwas von seinem Weihnachtsstern hat, muss man ein paar Pflegetipps
beachten, das fängt schon beim Kauf an. Achten Sie darauf, dass er geschlossene Knospen inmitten der Hochblätter hat. Auch sollte er möglichst nicht im Eingangs- oder Außenbereich stehen, denn Weihnachtssterne mögen keine Kälte, das sollte dann auch beim Transport nach Hause beachtet werden, lassen Sie ihn immer gut einwickeln und auch nicht zu lange im kalten Auto stehen.

Zuhause ist ein heller, gern auch sonniger und warmer Standort ideal, allerdings sollte
er keiner Zugluft ausgesetzt werden. Beim Gießen möglichst Wasser in Zimmertemperatur
verwenden, er benötigt eher weniger als häufiges und reichliches Gießen. Bei Staunässe werden die Blätter schnell gelb und es kann zum Absterben der Pflanze kommen, warten Sie also immer ab, bis die obere Erdschicht trocken ist.

Wenn die Saison vorbei ist, wandern Weihnachtssterne leider oft in den Müll, dabei kann
man gesunde Pflanzen super über den Sommer bringen. Wenn man sie im März oder
April zurückschneidet und in frisches Substrat umtopft, kann man nach circa zwei Wochen
schon die ersten neuen Triebe sehen. Im Sommer stellt man ihn vorzugsweise nach draußen.
Ab Mitte September kommt er wieder zurück ins Haus, im Herbst wird dann nicht mehr gedüngt und auch wenig gegossen. Ab circa Anfang Oktober sollte er nur noch
Tageslicht bekommen, sobald zusätzliches Licht im Zimmer angemacht werden muss, kann man ihn mit einem Eimer oder Karton abdecken. Pünktlich zum Advent werden Sie dann wieder viel Freude an Ihrem blühenden Weihnachtsstern haben.

Ihr Gärtner in der Nähe hilft Ihnen gerne.

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Redaktion Bauwohnwelt