Die größten Stromfresser im Haushalt: Platz 6 - Der Wäschetrockner

Das unbedachte Trocknen der Wäsche kann große Mengen an Strom verschlingen. Wie Sie sparsam trocknen, verraten Ihnen unsere Experten.


Online seit: 12.04.2014 | Themenbereich: Strom sparen
Die größten Stromfresser im Haushalt: Platz 6 - Der Wäschetrockner

Wer oft große Wäschestücke wie Bettlaken, Handtücher und Co. wäscht, der weiß die Vorteile eines Trockners zu schätzen. Gerade in den Wintermonaten will die Wäsche auf der Leine kaum trocken werden. Im kühlen Keller dauert es Tage, bis die frisch gewaschene Kleidung komplett getrocknet ist. 

Hängt man die Wäsche im Wohnraum auf, bleibt Feuchtigkeit in der Luft, die im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen kann. Trotz aller Vorteile verbrauchen die praktischen Trockengeräte viel Strom. Aber Wäschetrockner ist nicht gleich Stromfresser. 

Die gängigsten Modelle auf dem Markt sind:

Ablufttrockner
Kondenstrockner
Wärmepumpentrockner.


Unter diesen Modellen entpuppt sich besonders eines als Stromsünder – das Abluftgerät

Diese Trockner arbeiten mit einer mittlerweile veralteten Technik, die warme Luft erzeugt und in die Trommel pustet. Wer mit einem solchen Gerät regelmäßig Wäsche trocknet, tappt in die Kostenfalle. 

Besser beraten sind Sie da mit einem Kondenstrockner, der deutlich energieeffizienter arbeitet. 

Die sparsamste Lösung in puncto Strom ist aber der Wärmepumpentrockner
Am kalten Teil der Pumpe kondensiert die Feuchtigkeit in der Abluft und am warmen Teil erhitzt sich die Raumluft und wird in die Trommel geleitet. Mit diesem Verfahren verbraucht der Wärmepumpentrockner nur etwa ein Drittel des Stroms, den die anderen Geräte benötigen.

Neben der Anschaffung eines energieeffizienten Gerätes gibt es im Alltag einige Tipps, die das Stromsparen mit Trockner erleichtern:

1.
Schaffen Sie sich keinen überdimensionalen Trockner an. Die Füllmenge sollte dem entsprechen, was in Ihrem Haushalt an Trocknerwäsche anfällt.


2.
Befüllen Sie die Trommel immer gut. Ein halb gefüllter Trockner läuft nicht automatisch sparsamer.


3.
Die Wäsche sollte nicht zu nass eingefüllt werden. Gutes Schleudern ist das A und O, um Strom zu sparen. Ein zusätzlicher Schleudergang in der Waschmaschine kostet nur einen Bruchteil von dem, was das Trocknen nasser Wäsche kostet.


Auch wenn sich die Stromkosten beim Trocknen überschaubar halten lassen, so bleiben doch Luft und Sonne die günstigsten Wäschetrockner. Wann immer es also möglich ist: raus mit der Wäsche auf die Leine.
 

Foto by Shutterstock

© bauwohnwelt.at
Redaktion Bauwohnwelt