Mardervertreibung auf die sanfte Tour

Marder sind zwar kleine possierliche Tierchen, können aber leider großen Schaden anrichten. Sie lieben Tunnel, Dächer und Isolierungen, aber ganz besonders Autos, was viele schon zur Verzweiflung gebracht hat.

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Online seit: 22.08.2012 | Themenbereich: Tipps & Tricks
Mardervertreibung auf die sanfte Tour

Marder auf artgerechte Art vertreiben

Marder im Haus sind meist nur lästig und können einem den Schlaf rauben, beschädigen sie aber Autos durch das Durchbeißen von wichtigen Schläuchen oder Kabel, kann das nicht nur lästig, sondern auch noch sehr teuer werden. Bemerkt man zerbissene Kühlschläuche zu spät, können Motorschäden durch Überhitzung entstehen. Ist Ihr Auto einmal von einem Marder beschädigt worden, muss mit weiteren Schäden gerechnet werden. Marder markieren das Auto als ihr Revier und ziehen dadurch andere rivalisierende Marder an, die dann ihre eigene Duftmarke hinterlassen.

Eine gründliche Auto- und Motorwäsche ist unerlässlich, auch das Reinigen von der Garage oder Parkfläche. Bewährt hat sich, nach dem Parken ein engmaschiges Drahtgitter unter den Motorraum zu schieben, dies verunsichert Marder und schmerzt vermutlich so sehr an den Pfoten, dass sie das Drahtgitter nicht betreten. Auch kann man Katzenhaare im Motorraum ausstreuen, denn Katzen sind natürliche Feinde von Mardern. Wir von der Bauwohnwelt haben gute Erfahrungen mit Tabasco gemacht, einmal die wichtigen Schläuche und Kabel mit Tabasco eingeschmiert und kein Marder ließ sich mehr blicken, denn auf „Scharfes“ haben sie absolut keinen Appetit. Versuchen kann man es auch mit speziellen Ultraschallgeräten, die im Motorraum befestigt werden. Sie erzeugen eine Tonfrequenz, die für Marder sehr unangenehm sind.

Besonders gern leben die nachtaktiven Tierchen auch auf Dachböden, sie können sich dort im schlimmsten Fall durch die Isolierung des Daches beißen oder an Leitungen nagen. Die üblichen Hausmittel helfen dort oft nicht, weil sich Marder schnell an die Gerüche gewöhnen. Langfristig werden Sie die kleinen Nager nur los, wenn Sie seine Ein- und Ausgänge verschließen. Für den Laien ist es oft sehr schwierig die Schlupflöcher zu finden, auch einen Marder einzufangen ist nicht leicht und endet meistens erfolglos. Hier sollten Sie sich an einen Kammerjäger wenden. Marder stehen auch unter Artenschutz und dürfen weder verletzt noch getötet werden.

Kleine Tricks, wie laut an die Decke klopfen, wenn sie den Marder hören oder aber ein laut gestelltes Radio auf dem Dach das rund um die Uhr läuft, helfen nur manchmal. Marder sind sehr lärmempfindlich und wenn es ihnen zu ungemütlich wird, suchen sie oftmals Das Weite.


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Redaktion Bauwohnwelt