LEDs - Energie sparen mit kleinen Schritten

Vielen Menschen ist es wichtig Strom zu sparen. Mit den Jahren sind die Stromkosten mehr und mehr gestiegen. Daran änderte auch die Privatisierung des Energiemarktes nichts. Da ist es höchste Zeit für alternative Modelle, welche die Stromkosten gering halten und gleichzeitig die Umwelt schonen.


Online seit: 23.03.2016 | Themenbereich: Energiespartipps
LEDs - Energie sparen mit kleinen Schritten

Bis zu 20 Prozent Stromkosten durch Beleuchtung

Strom sparen beginnt bei der Beleuchtung. In privaten Haushalten liegt der Anteil der Energiekosten, die durch die Beleuchtung enstehen, bei 10 Prozent. Bei gewerblich genutzten Räumen steigt der Anteil schnell auf 20 Prozent. Doch es ist durchaus möglich, die gesamte Beleuchtung durch LED-Lampen zu ersetzen. Dabei ist es wichtig, dass es sich um qualitativ hochwertige LED-Leuchten handelt.


LEDs: Vom Funktionslicht zur Hallenbeleuchtung

Die Abkürzung LED steht für Licht emittierende Dioden. Sie zeichnen sich durch einen flexiblen Anwendungsbereich aus. Die robusten Leuchten eignen sich sowohl zum ausleuchten von großen Hallen, als auch zur Verschönerung des Ambientes im Wohnbereich. Mit LED-Einbauleuchten lassen sich gemütliche Lichtakzente setzen. 

Aus technischer Sicht handelt es sich bei den LED-Lichtern um Dioden. Das sind elektronische Bauteile, die zu den Halbleitern gehören. Damit unterscheiden sie sich von den Heißstrahlern, wie z.B. Glühbirnen. In Heißstrahlern werden Drähte oder Gase zum Glühen gebracht. Diese so genannte Elektrolumineszens wurde bereits 1907 entdeckt. LEDs eroberten erst 1967 den Markt. Damals wurden sie ausschließlich als Funktionslicht an elektrischen Geräten eingesetzt. Mitte der neunziger Jahre kamen die ersten LEDs auf den Lampenmarkt, die für die Beleuchtung genutzt werden konnten.


Halbleitende Kristalle erzeugen Licht

Die Funktionsweise der LEDs basiert auf der Elektrolumineszens. Das Licht wird dabei von mehreren Schichten halbleitender Kristallen erzeugt. Es handelt sich dabei um ein monochromes Licht, dessen Farbe vom Material des Halbleiterkristalls abhängig ist. Demnach werden Farben wie rot, gelb, blau oder grün direkt aus den Kristallen erzeugt. Das weiße Licht, welches der Beleuchtung dient, wird unter Zuhilfenahme einer Beschichtung erzeugt. Diese Phosphorbeschichtung wird angeregt Licht abzugeben. Dieses Licht mischt sich dann mit dem blauen LED-Licht zu einem Spektrum.

Bei LEDs wird zwischen High-Power und Low-Power-LEDs unterschieden. High-Power LEDs werden mit einer Stromstärke von 20mA betrieben. Diese LEDs erzeugen eine starke Lichtquelle.


Infineon arbeitet stets an neuen LED- Lösungen

Das Unternehmen Infineon arbeitet beispielsweise seit vielen Jahren an Lösungen für die noch relativ neue LED-Technologie. Dazu gehören sowohl Lampen Ballast-Controller, als auch Treiber-Lösungen für Lampen und LEDs. Das Besondere dabei ist, dass sich die speziellen Lösungen durch eine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnen.


Umwelt schonen- Kosten minimieren

Letztlich erstrecken sich die Vorteile der LED-Beleuchtung nicht nur auf private Haushalte. Eine flächendeckende Umsetzung der LED-Technologie in Deutschland würde den CO2 Ausstoß um 13 Millionen Tonnen verringern. Der flächendeckende Einsatz von LEDs in deutschen Büros ist eine pure Geldquelle. Ganze 500 Millionen Euro Stromkosten im Jahr ließen sich sparen. Der globale Stromverbrauch könnte sich um zwei Drittel verringern, denn die LED Beleuchtung hat eine längere Lebensdauer. Sie kann die traditionelle Glühbirne um 99.000 Stunden überleben. Die LED-Technologie schützt also die Umwelt bei gleichzeitiger Kostenminimierung.

 

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Redaktion Bauwohnwelt