Garagentor ist nicht gleich Garagentor

Garagentore gibt es in unterschiedlichen Designs, Materialien und Funktionsweisen. Egal für welches Tor man sich entscheidet, wichtig ist, dass es zum Charakter des Hauses passt und zur Beschaffenheit des Grundstückes.

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Online seit: 02.10.2012 | Themenbereich: Fenster & Türen
Garagentor ist nicht gleich Garagentor

Moderne und sichere Garagentore

Garagen schützen das Auto vor Diebstahl, Umwelteinflüssen und Vandalismus,
sie sind beliebt wie nie zuvor. Durch die Vielfalt von Angeboten fällt es nicht
ganz leicht, sich für das richtige Tor zu entscheiden.

Garagentore werden überwiegend in Holz, Stahl oder Aluminium angeboten.
Holztore haben zwar eine schöne warme Ausstrahlung, sie sind jedoch nicht ganz pflegeleicht. Stahltore sind sehr schwer und stabil, leider aber nicht korrosionsfrei,
sie werden deshalb verzinkt. Garagentore aus Aluminium sind leicht und rosten nicht, in der Regel werden sie lackiert angeboten.

Garagentore gibt es in verschiedenen Ausführungen:

Das klassischen Kipp- oder Schwingtor ist immer noch am meisten verbreitet und
auch sehr preiswert. Beim Öffnen schwingt das gesamte Torblatt nach außen, dafür
benötigt man allerdings entsprechenden Platz, der bei kleinen Grundstücken oder kurzen Zufahrten eventuell zum Problem werden könnte.

Die klassische Variante ist das Flügeltor. Es besteht aus einem zweiflügeligen Element, dem Stellflügel und dem Gehflügel, die zur Mitte hin geschlossen werden. Da sich in der Regel das Flügeltor nach außen öffnet und einen gewissen Platz benötigt, sollte die Einfahrt nicht ansteigen, damit ein problemloses Öffnen möglich ist.

Das Rolltor öffnet sich senkrecht und schafft viel Platz vor und in der Garage, sie können zum Parken direkt vor das Tor fahren, auch der Deckenbereich bleibt frei. Beim Öffnen wird das Rolltor in den dafür vorgesehenen Torkasten aufgewickelt, leider fehlt bei Standardgaragen oft dieser Platz. Es ist relativ schwer, das Tor mit der Hand nach oben zu ziehen, deshalb empfiehlt sich ein elektrischer Torantrieb.

Sektionaltore werden für alte und neue Garagen immer beliebter, sie bestehen aus rechteckigen Einzelelementen, den sogenannten Sektionen. Diese sind mit einem Gelenkmechanismus verbunden, so dass das Tor zurückgeschoben werden kann und kein Schwenkraum, wie bei einem Schwingtor, benötigt wird.
Es werden auch Seiten-Sektionaltore angeboten. Sie haben zwar den Vorteil, dass sie partiell geöffnet werden können, so dass eine Türöffnung für eine Person entsteht. Der Nachteil ist aber, dass an einer Garagenwand nichts abgestellt werden kann.

Am beliebtesten sind heute Sektional- und Rolltore, da diese senkrecht nach oben
geöffnet werden und so am meisten Platz in und vor der Garage bieten.

Viele von uns kennen das Problem wenn es draußen in Strömen regnet und man muss sein warmes und trockenes Auto verlassen. Deshalb entscheiden sich immer mehr für funkgesteuerte Garagentore, die praktische Fernbedienung ist heute fast zum Standard geworden.

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Redaktion Bauwohnwelt