Schiebetür bauen: Diese nützlichen Tricks werden Ihnen helfen

Schiebetüren sind eine platzsparende Alternative zu herkömmlichen Türen. Bei Schränken und kleinen Räumen empfiehlt es sich, Schiebetüren zu bauen.


Online seit: 13.02.2014 | Themenbereich: Fenster & Türen
Schiebetür bauen: Diese nützlichen Tricks werden Ihnen helfen

Schiebetür bauen: Was ist bei der Eigenmontage zu beachten?

Mit Schiebetüren können Sie Ihre Räumlichkeiten nicht nur individuell gestalten, sondern auch ein dekoratives Highlight setzen. Zudem sind sie gut in kleineren Räumen zu nutzen, da kein zusätzlicher Platz für das Öffnen eingeplant werden muss. Wenn Sie Schiebetüren bauen wollen, geben Ihnen die Experten von bauwohnwelt.at die passenden Tipps und Hinweise.
Wichtige Utensilien für das Schiebetür bauen sind unter anderem:

  • Eine passende MDF-Platte als Tür
  • Eine Laufschiene
  • Die Stopper

Vermessen Sie die Breiten und Höhen. Bei der Anzahl der Türen beachten Sie nun die Gesamtbreite. Individuell können Sie die Schienenführung, in die die Schiebetüren eingehängt werden, bestimmen. Zunächst müssen Sie die geeignete MDF-Platte kaufen. Achten Sie darauf, dass diese etwa jeweils fünf Zentimeter breiter und höher ist als der zu bedeckende Ausschnitt. An den Seiten versehen Sie die MDF-Platte mit einer Nut. Die Laufschiene sollte ungefähr doppelt so lang sein wie der Rahmen. So kann die Tür später auch leicht komplett geöffnet werden.
Sie befestigen zuerst die Laufschiene oberhalb der Tür. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Tür nicht auf dem Boden aufliegt, sondern ca. einen Zentimeter Spielraum hat. Auch am Boden wird eine Schiene installiert, damit die Tür nicht schwenkt. Dies ist die sogenannte Führungsschiene. Befestigen Sie nun Laufrollenbeschläge an der Platte. An diesen wird die Tür in die Schienenführung eingehängt. Sowohl am Anfang als auch am Ende der Schiene ist das Anbringen eines Stoppers zu empfehlen. Mit diesem wird verhindert, dass die Tür von der Schiene gelangt und sich aushängt.

Schiebetüren bauen können Sie nicht nur, um eine Abgrenzung zwischen zwei Räumen zu schaffen, sondern auch, um den Inhalt eines Wandschranks zu verbergen. Vor allem in Dachgeschosswohnungen mit vielen Schrägen ist dies zu empfehlen, um Platz zu sparen.


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Redaktion Bauwohnwelt