Die umweltfreundliche Alternative - Heizen mit einer Wärmepumpe

Eine Heizungsanlage mit Wärmepumpe funktioniert nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank. Eine kalte Flüssigkeit wird ins Erdreich gepumpt und nimmt dort Wärme auf.

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Online seit: 29.01.2013 | Themenbereich: Heizung & Wasser
Die umweltfreundliche Alternative - Heizen mit einer Wärmepumpe

Heizen mit der Wärmepumpe

Dadurch wird sie gasförmig und steigt nach oben. Hier gibt sie Wärme ab und wird so kälter und wieder flüssig. Erneut unten angekommen kann sie wieder Wärme aufnehmen. Dadurch haben wir einen geschlossenen Kreislauf. Falls Sie mit einer Wärmepumpe heizen, nutzen Sie die Erdwärme. Diese ist schier unerschöpflich und vollkommen kostenlos. Die einzigen Unterhaltskosten bei dieser Art zu Heizen sind der Strom für die Pumpe und die Wartung der Anlage inklusive eventuell anfallender Reparaturen. Das Heizmittel ist gratis. Das ist die markanteste Besonderheit der Erdwärmeheizung.

Weitere Vorteile sind:

•    Die Kosten sind kalkulierbar. Die Stromkosten sind verhältnismäßig gering und daher sind keine enormen Preissteigerungen zu erwarten. Ohnehin sind die laufenden Kosten nicht der Rede wert.

•    Eine Heizung mit Wärmepumpe ist enorm umweltfreundlich. Die Heizung selbst ist vollkommen schadstoff- und abfallfrei. Lediglich der für die Wärmepumpe benötigte Strom muss in einem Kraftwerk unter Erzeugung von Schadstoffen und beziehungsweise oder radioaktivem Abfall hergestellt werden. Verglichen mit anderen Heizsystemen ist das jedoch kaum erwähnenswert. Eine Wärmepumpe zählt zu den mit Abstand saubersten Heizungsanlagen.

•    Die Wärmepumpe befindet sich auf Ihrem Grundstück und ist Ihr Besitz. Sie sind lediglich auf Fachpersonal, Ersatzteile und Strom angewiesen, ansonsten sind Sie völlig unabhängig.

Heizen mit einer Wärmepumpe hat folgende Nachteile:

•    Für eine Wärmepumpe brauchen Sie ein eigenes Grundstück oder zumindest Zugang zum Erdreich. Genau dort wird die Wärmepumpe maßgeblich installiert. Für fast alle Wohnungen kommt sie daher nicht infrage.

•    Anschaffung und Installation sind sehr teuer. Man muss sehr tief ins Erdreich vordringen und benötigt ausgebildetes Fachpersonal und eine aufwendige Heizungsanlage mit extrem langen Leitungen. Erst nach vielen Jahren wird sich eine Wärmepumpe amortisieren.

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Redaktion Bauwohnwelt