Infrarotheizung als praktische Alternative auch für den Wohnbereich

Eine Infrarotheizung funktioniert nach folgendem Prinzip: nicht die umgebende Luft, sondern die bestrahlte Fläche wird erwärmt.


Online seit: 20.01.2013 | Themenbereich: Heizung & Wasser
Infrarotheizung als praktische Alternative auch für den Wohnbereich

Infrarotheizungen bieten viele Vorteile

Diese besteht vor allem aus den Wänden des Raums, den Möbeln und den im Raum befindlichen Personen. Das bedeutet eine Infrarotheizung wärmt Sie doppelt, nämlich durch die wärmende Strahlung auf Ihrer Haut und Ihrer Kleidung und zweitens durch die vom Raum reflektierte Wärme. Das heißt zum Beispiel auch, dass eine Infrarotheizung selbst bei geringer Raumtemperatur für angenehme Wärme sorgt. Zur Verdeutlichung dieses Phänomens kann ein Sonnenbad im Winter dienen: Die auftreffende Strahlung wärmt Sie, obwohl die umgebende Luft kalt ist.

Das unterscheidet die Infrarotheizung von anderen gängigen Heizsystemen. Infrarotstrahlung wird sogar in der Medizin eingesetzt und gilt in angemessenen Dosen als wohltuend und gesund.

Eine Infrarotheizung bietet weitere Vorteile:

•    Infrarotheizungen sind recht preiswert. Es fallen also nur geringe Anschaffungskosten an.

•    Eine Infrarotheizung ist sehr einfach zu montieren.

•    Jede Infrarotheizung benötigt lediglich eine Steckdose, es ist kein aufwendiges und teures Rohrleitungssystem inklusive fachkundiger Montage erforderlich. Sie benötigen keine kostspielige Heizanlage, sondern lediglich einige Steckdosen und Wärmestrahler.

•    Die Wände werden direkt aufgeheizt. Das ist ein sehr guter Schutz gegen Schimmelbildung und verbessert die Wärmedämmung des Raums.

•    Andere Heizkörper sorgen für viel mehr Luftzirkulation. Es wird Staub aufgewirbelt und die Luft fühlt sich trocken an.

•    Formen und Designs sind vielfältig und teilweise sogar dekorativ. So kann eine Infrarotheizung ein Spiegel sein oder die Abbildung eines Gemäldes tragen.

Abhängigkeit vom Strompreis

Die Wirtschaftlichkeit einer Infrarotheizung hängt maßgeblich vom Strompreis ab. Je niedriger der Strompreis, desto preiswerter ist das Heizen mit einer Infrarotheizung. Hier sind langfristige Prognosen natürlich schwierig. Hinzu kommt, dass auch die Preisentwicklung bei alternativen Heizsystemen bedacht werden muss. Holz, Gas und Heizöl unterliegen zum Teil starken Preisschwankungen. Eine Infrarotheizung kann natürlich auch als zusätzlicher Heizkörper genutzt werden. Durch die geringen Anschaffungskosten besteht hier kaum die Gefahr, einen großen Fehler zu machen.

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Redaktion Bauwohnwelt