Mit einem Passivhaus bares Geld sparen

Mit einem Passivhaus spart man nicht nur bares Geld, sondern leistet auch noch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses, ab 2020 dürfen in der EU keine Häuser mehr gebaut werden, die mehr Energie benötigen als ein Passivhaus. http://www.igpassivhaus.at/

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Online seit: 20.12.2012 | Themenbereich: Innenausbau
Mit einem Passivhaus bares Geld sparen

Das Passivhaus spart Energie und Geld

Passivhäuser sorgen für einen hohen Wohnkomfort ganz ohne klassische Heizung,
sie werden zum Beispiel durch Sonnenenergie oder Erdwärme beheizt.

Durch geeignetes Dämmmaterial (circa 30 cm) wird bei der Isolierung von Dach, Wänden,
Keller und Fundament die meiste Energie gespart. Das Passivhaus verfügt über eine luftdichte Gebäudehülle und eine mechanisch kontrollierte Lüftung mit einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung. Die Lüftungsanlage sorgt auch für eine regelmäßige Frischluftversorgung. 

Passivhäuser haben keine Wärmebrücken, das sind undichte Stellen, aus denen
Wärme aus dem Inneren des Hauses entweichen kann.
Standard sind dreifach verglaste Fenster und Türen mit gedämmten Rahmen, sie dämmen annähernd so gut wie Hauswände. Durch die Dreifachverglasung kann selbst bei Frost die innere Oberflächentemperatur nicht unter 17 ° C sinken. Dadurch wird genügend Wärme gespeichert und somit kann auf eine „aktive“ Heizung verzichtet werden.
Die U-Werte von Passivhäusern müssen unter 0,8 W/m²K liegen, um die thermische Behaglichkeit zu gewährleisten.

Passivhäuser sind nicht auf eine spezielle Bauweise festgelegt, es gibt sie in Massiv-,
Holz- oder Mischbauweise, selbst Fertighäuser werden mittlerweile von vielen Herstellern angeboten. Zwar sind die Baukosten noch immer höher als bei einem vergleichbaren Standardhaus, doch die deutlich niedrigeren Energiekosten gleichen dies nach ein paar Jahren wieder aus.

Mit einem Passivhaus haben Sie nicht nur höheren Wohnkomfort, Sie machen sich auch unabhängig von den stetig steigenden Energiekosten weltweit.

Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb in Ihrer Region beraten.


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Redaktion Bauwohnwelt