Fensterpreise: Kunststoff, Holz oder Aluminium - was ist am günstigsten?

Bei der Sanierung der Fenster stellt sich die Frage, nach Angeboten, die günstig und energieeffizient sind. Wir informieren Sie über Fensterpreise und -typen.


Online seit: 20.03.2013 | Themenbereich: Neubau
Fensterpreise: Kunststoff, Holz oder Aluminium - was ist am günstigsten?

Welche Faktoren sind Ihnen wichtig?

Den größten Wärmeverlust bei Häusern verursachen alte Fenster. Zudem spielen sie beim Schall- und Einbruchsschutz eine tragende Rolle. Wer eine Sanierung dieser Schwachstelle plant, sollte gut informiert sein. Wir von www.bauwohnwelt.at informieren Sie über die neuesten Trends und Fensterpreise.

Wonach richten sich Fensterpreise?

Die Entwicklung der Preise zeigt im Jahr 2013 keine bedeutenden Änderungen zum Vorjahr. Dennoch wandelt sich das Verhalten der Käufer. Nach der Einführung des Energiepasses für Häuser geht der Trend zu neuer Fenstertechnik, die eine höhere Wärmedämmung verspricht. Wurden noch vor 40 Jahren vorwiegend Holz- oder Aluminiumfenster eingesetzt, verwenden Bauherren heute fast ausschließlich Modelle aus Kunststoff. Dabei dominieren Produkte mit einer fortgeschrittenen Technik im Bereich Wärmeeffizienz. Die gestiegenen Fensterpreise zahlen sich dennoch schnell für Bauherren aus. Verminderte Heizkosten, weniger Zugluft und keine Staunässe im Inneren machen die Entscheidung für einen Wechsel leicht. Beim Kauf sollten Sie Folgendes beachten:
  • Material
  • Typ
  • Größe der Fenster
  • Funktionen
  • Fensterpreise
  • Einbaukosten

Weitere Faktoren, die den Preis bestimmen

Noch immer sind die Fensterpreise für Modelle aus Kunststoff am günstigsten. Das liegt vornehmlich an der Verarbeitung sowie dem Materialpreisen. Während Kunststoff recht preiswert herzustellen ist, verursachen Holz und Aluminium höhere Kosten. Am teuersten ist eine Kombination beider Materialien.
Ausgehend von einem einflügeligen Fenster für eine Rahmengröße 1 x 1 m ergeben sich folgende Preise:
2-fach Verglasung:
  • Kunststoff 170 Euro
  • Holz 295 Euro
  • Holz/Aluminium 440 Euro
3-fach-Verglasung:
  • Kunststoff 235 Euro
  • Holz 360 Euro
  • Holz/Aluminium 505 Euro
Darüber hinaus spielen weitere Faktoren bei den Fensterpreisen eine Rolle: Dazu gehören Design, Abmessungen, Farbe, Wärmedämmung, Einbruch- und Schallschutz. Während die Optik häufig eine untergeordnete Rolle spielt, legen Bauherren besonders auf eine gute Energieeffizienz der Fenster Wert. Der U-Wert, der die Wärmekoeffizienten bezeichnet, ist bei Fenstern mit 3-fach-Verglasung am höchsten. Wenn Sie besonderen Wert auf Sicherheit legen, lohnt sich der Einbau von Sicherungssystemen in das Fenster.

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Redaktion Bauwohnwelt