Energiesparen schont nicht nur die Umwelt sondern auch Ihren Geldbeutel

Schon früh wurde uns allen zuhause eingebläut kein Licht brennen zu lassen, in der Heizsaison keine Türen offenstehen zu lassen oder keine halbvollen Maschinen laufen zu lassen. Im Bereich Energiesparen hat sich aber bis heute einiges getan.

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Online seit: 22.06.2012 | Themenbereich: Schlafen und Relaxen
Energiesparen schont nicht nur die Umwelt sondern auch Ihren Geldbeutel

Tipps zum Energiesparen für daheim

Energiesparlampen

Die Energiesparlampe steht zwar noch in der Kritik, da ihr Inhalt nicht wirklich unbedenklich ist, doch verbraucht sie bis zu 80 Prozent weniger Energie als die herkömmliche Glühlampe, deren Produktion inzwischen sowieso eingestellt wurde. Sie ist im Schnitt ein wenig teurer, doch durch den geringen Energieverbrauch rechnen sich die Kosten bereits nach 3 Jahren.

Heizungsanlage

Ist die Heizungsanlage schon etwas älter, kann man zum Beispiel das Ventil auswechseln und so bis zu 100,-- Euro im Jahr sparen. Auch sollte die Umwälzpumpe überprüft werden, moderne Pumpen verbrauchen viel weniger, wichtig ist auch die Heizung regelmäßig zu entlüften.

Kühl- und Gefriergeräte

Sie verbrauchen etwa ein Fünftel des Stroms im Haushalt. Kühlgeräte unbedingt fern von Wärme aufstellen, so schlucken sie viel weniger Strom, pro einem Grad können es schon vier Prozent sein.

Gas- und Elektroherd

Beim Kochen kann man viel Energie einsparen. Mit Gas kochen macht Spaß, ist günstiger und schont die Umwelt. Ein Deckel auf den Topf senkt den Energieverbrauch auf ein Viertel, auch sollte man immer nur die Kochplatten verwenden, die der Größe des Topfes entsprechen. Mit Schnellkochtöpfen sparen Sie noch einmal 50 Prozent Energie.

Waschmaschine

Vorwaschgänge und Kochwäsche kann man getrost vergessen, da die meisten Krankheitserreger schon bei 60 ºC absterben, gegenüber Kochwäsche sparen Sie so die Hälfte des Stroms und meist reichen auch 30 oder 40 ºC Wäschen. Eine volle Trommel sollte selbstverständlich sein. Zum Wäschetrocknen Wind und Sonne nutzen, denn Wäschetrockner zählen mit zu den größten Stromfressern im Haus.

Mit Abstand die größten Stromfresser sind aber Stand-by-Geräte, ohne die verschwendete Energie könnte man sicherlich gleich zwei AKWs abschalten. Dagegen helfen zum Beispiel Steckdosenleisten mit Netzschalter, so können alle angeschlossenen Geräte per Knopfdruck abgeschaltet werden. Generell sollte man immer Geräte wie Zahnbürste, Rasierapparate oder Telefone ohne Akku kaufen, mit direktem Netzanschluss wird deutlich weniger Strom verbraucht.

Und unbedingt dran denken – Wer zuletzt den Raum verlässt - Licht ausschalten! Denn etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs geht auf die Beleuchtung.


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Redaktion Bauwohnwelt