Der richtige Arbeitsschutz am Bau

Ein sehr guter Arbeitsschutz ist auf jeder Baustelle einfach unverzichtbar. Insbesondere Häuslebauer und Immobilienbesitzer, die in Eigenleistung bauen, renovieren oder sanieren möchten, sollten bereits einige Wochen vor dem Start Ihres Bauvorhabens unbedingt an die ideale Arbeitsschutzkleidung denken. Denn nur wer von Kopf bis Fuß auf Sicherheit eingestellt ist, kann sich voll und ganz den vielfältigen Herausforderungen widmen, die auf der Baustelle warten.


Online seit: 20.06.2018 | Themenbereich: Arbeitsschutz
Der richtige Arbeitsschutz am Bau

Bauhelme sorgen für mehr Sicherheit

Baustellen sind aus verschiedensten und einleuchtenden Gründen Gefahrenbereiche, die durch vielfältige Maßnahmen umfassend sicherer gemacht werden können. Dazu gehört selbstverständlich eine persönliche Schutzausrüstung wie der klassische Bauhelm. Er schützt effektiv vor herabstürzenden Gegenständen, die vor allem aus großer Höhe fallend zu erheblichen Verletzungen führen können, sichert den Kopf in hohem Maße vor pendelnden Kranlasten auf dem Bau und mindert im Kopfbereich erheblich die potenzielle Gefahr von Stromschlägen.


Ideal zertifiziert nach EN 397

Beim Kauf von Bau- und Schutzhelmen sollten Sie deshalb unbedingt darauf achten, dass sie nach der europäischen Norm EN 397 zertifiziert sind. Diese Norm garantiert u.a., dass der Helm aus einem widerstandsfähigen (Kunststoff)Material besteht, um auf den Helm einwirkende Kräfte abzudämpfen und zu minimieren. Zudem bieten zertifizierte Helme eine hohe Durchdringungsfestigkeit gegen spitz oder scharfkantige Gegenstände, sind flammbeständig und gewährleisten optimalen Schutz und Tragekomfort sowohl bei sehr niedriger als auch hoher Temperatur. Achten Sie bei der Helmauswahl zudem unbedingt darauf, dass dieser über eine variabel verstellbare Weiteneinstellung und bereits vormontierte Kinnriemen verfügt, um ihn jederzeit an ihren Kopfumfang anpassen zu können. Ebenso sollten weitere Schutzvorrichtungen wie klappbare Visiere oder aufsteckbare Gehörschützer problemlos mit dem Helm nutzbar sein.

 

Ergonomische Arbeitsschutzkleidung

Ausgezeichnete Arbeitsschutzkleidung ist neben dem sicheren Kopfschutz das A und O. Sie überzeugt im vielfältigsten Do-it-yourself-Einsatz durch ihre besonderen Eigenschaften: feuchtigkeitsabsorbierend, schweißtransportierend und reißfest, besonders strapazierfähig und im besten Falle auch besonders leicht. Genauso unverzichtbar ist – je nach Jahreszeit – der umfassende Wind-, Wetter-, Wärme und Regenschutzkomfort. Ob als Arbeitsjacke mit integriertem verlängertem Kälteschutz, als praktische Latzhose, Regenhose oder robuster Overall mit cleveren Vorder-, Gesäß-, Schenkel-, Knie oder Handtaschen oder als Wärme spendende Warnschutz- oder Winterschutzbekleidung – mit eingearbeiteten Reflektorstreifen und besonders trageangenehmer Passform. Lassen Sie sich dazu im Fachhandel unbedingt auch fundiert und kompetent beraten, damit Ihre Arbeitsschutzbekleidung in jedem Falle an Ihr individuellen Anforderungen und Bedürfnisse angepasst werden kann.

 

Perfektes Schuhwerk für alle Fälle

Auf der Baustelle kommt es selbstverständlich auch auf das richtige qualitativ hochwertige Schuhwerk an – und mehr denn je auf die richtige Schuhgröße. Das gewählte Schuhmodell sollte deshalb vor allem optimal passen und immer am Vorderfuß genügend Freiraum für die Zehen lassen (beispielsweise für die Arbeitssocken). Je nach Einsatzzweck können Sie sich meist zwischen Halbschuhen und knöchelhoch designten Arbeitsstiefeln entscheiden.

Zu den wichtigsten Aspekten bei der Wahl des Arbeitsschuhs zählt ebenso der Durchtrittschutz. Er gewährleistet, dass kein Gegenstand von der Sohle in den Schuh eindringt. Im Fall der Fälle kann auch ein Schuh mit integrierter vorderer Stahlkappe oder eingearbeitetem Schnitt- oder Durchschnittschutz empfehlenswert sein. Nicht zu vergessen: die rutschhemmend profilierte Gummisohle. Sie sorgt für jederzeit sicheren Halt auf nahezu jedem anspruchsvollen baulichen Terrain.

 

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Redaktion Bauwohnwelt