Der Wunsch vom begehbaren Kleiderschrank

Die Einrichtung von Schlafzimmern besitzt in deutschen Haushalten traditionell einen Kleiderschrank.

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Online seit: 16.02.2012 | Themenbereich: Zimmer, Küche, Kabinett
Der Wunsch vom begehbaren Kleiderschrank

Der perfekte Schrank, begehbar für Mann und Frau

Mehr und mehr wird von dieser traditionellen Art der Möblierung abgewichen, wenn sich für die Bewohner eine Möglichkeit dazu erschließt. Im Vorteil sind bei einer beabsichtigten Änderung vor allem Eigenheimbesitzer und Wohnungseigentümer. Sie können an der Infrastruktur der Räumlichkeiten fast beliebig Änderungen veranlassen ohne sich Ärger einzuhandeln. Die beabsichtigte Änderung besteht in der Regel im Wunsch nach einem begehbaren Schrank, der das klassische Möbelstück ersetzen soll. Die Idee zu begehbaren Schränken ist keineswegs revolutionär neu sondern ist im amerikanischen und skandinavischen Raum schon lange im Einsatz.

Ein begehbarer Schrank hat gegenüber einem handelsüblichen Schrank handfeste Vorteile bei der Nutzung. Er verfügt in der Regel über ein ungleich größeres Volumen und besitzt statt mehrerer Türen in der Regel nur einen einzigen Zugang. Der gesamte Schrankinhalt ist frei sichtbar und entlang der Wände angeordnet. So entfällt das Suchen in unübersichtlichen Wäschestapeln nach bestimmten Stücken. Der Inhalt des Schrankes ist nicht gedrängt und gestapelt angeordnet und lässt allen Utensilien Luft. Im Schlafzimmer entsteht eine völlig andere Atmosphäre, da der bisherige Kleiderschrank nicht mehr das dominante Möbelstück darstellt.

Ein begehbarer Schrank ist relativ leicht selbst zu bauen und bei der Konzeption eines Neubaus in idealer Weise in den Grundriss zu integrieren. Letztlich ist er nichts anderes als ein abgetrennter Raum mit einer umlaufenden Ausstattung mit Regalen oder Kleiderstangen. Er kann mit einer ganz normalen Zimmertür als Zugang versehen sein. Die Mindestgröße für einen solchen begehbaren Kleiderschrank sollte so bemessen sein, dass sich umlaufend eine Staufachtiefe von 55 bis 60 cm ergibt und in der Raummitte eine unbeschwerte Bewegung möglich bleibt. Dafür sind lichte Weiten von mindestens 80 bis 100 cm erforderlich. Bei viel vorhandenem Platz kann sogar ein Ankleidezimmer realisiert werden. Damit wird der Komfort für die Bewohner zusätzlich gesteigert.

Für begehbare Schränke oder Ankleidezimmer ist neben dem erforderlichen Platz die Belüftung zu beachten. Eine Luftzirkulation muss gewährleistet sein, damit sich keine muffige Raumluft oder sogar Schimmel bilden kann. Unter Umständen kann eine automatische Belüftung mit einem elektrischen Ventilator sinnvoll gekoppelt werden. Er wird mit der unerlässlichen Beleuchtung des begehbaren Schrankes gekoppelt und läuft eine kurze Zeit automatisch weiter. So wird die Luft im begehbaren Schrank oder Ankleidezimmer einem regelmäßigen Austausch unterzogen. Die Beleuchtung des Schrankes kann mit der Tür verbunden werden. So schaltet sich ähnlich wie bei einem Kühlschrank beim Öffnen der Tür das Licht automatisch ein und beim Schießen wieder aus.

 

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Redaktion Bauwohnwelt